«Füdli»: Gatte versteht Schweizerdeutsch – Hazel Brugger staunt
Auf der Bühne glänzt Hazel Brugger mit Worten – doch zuhause geht ihre Muttersprache unter. Ihr deutscher Gatte hingegen hat die Übersetzung fehlerfrei drauf.

Das Wichtigste in Kürze
- Hazel Brugger hat in ihrer Wahlheimat Deutschland die Muttersprache ein wenig verlernt.
- Auf Nachfrage der Kinder komme ihr nicht immer der passende Schweizer Begriff in den Sinn.
- Ehemann Thomas hingegen übersetzt einen Schweizer Satz fehlerfrei ins Deutsche.
Hat sie ihre Muttersprache etwa verlernt?
Seit rund zehn Jahren ist Deutschland das Zuhause von Hazel Brugger (32). Nach acht Jahren in Köln zog die Zürcher Komikerin mit ihrem Ehemann Thomas Spitzer (37) und den beiden Töchtern 2024 in die Region Südhessen, nahe Frankfurt am Main.
Für Brugger, die nahezu akzentfreies Hochdeutsch spricht, rückte die Schweizer Sprache zuletzt deutlich in den Hintergrund. «Und ich merke auch, ich erfinde langsam Wörter. Ich habe so wenig schweizerdeutschen Austausch, dass ich dann, wenn unsere Kinder irgendwas fragen: ‹Wie heisst das?› Ich erfinde einfach was.»

Will heissen: Brugger zieht ihren Nachwuchs offenbar mit ihrer helvetischen Muttersprache gross. Doch das bilinguale Erziehungsprogramm stellt das zweifache Mami ab und zu vor verbale Herausforderungen. Wie praktisch, dass Gatte Thomas die Sprachbarriere überwinden kann.
«Ich chlüb dir is Füdli»
Im «Hörerlebnis»-Podcast stellt Spitzer seine Fähigkeiten direkt unter Beweis. Ehefrau Hazel wirft spontan lustig den Satz «Ich chlüb dir is Füdli, du Sausiech» in die Runde. Kollege Kilian Bamert (37) vom Schweizer Podcast-Duo «Kuss & Krise» möchte von Thomas wissen, was das übersetzt heisst.
Und seine Kenntnisse überraschen: «Also ‹Füdli› ist der Po und ‹chlüb› ist vielleicht so kneifen?» Da staunt seine Gattin aber nicht schlecht – «sehr gut, zur Belohnung chlüb ich dir nöd ins Füdli». Doch seinen Schweizerdeutsch-Test hat Bruggers Liebster damit noch nicht abschliessend absolviert.
Hazel kämpft im Schweizerdeutsch-Test
In einem Video auf Instagram stellt sich das Podcast-Paar knifflig-kultigen Begriffen, die selbst die Zürcher Komikerin nicht alle auf dem Schirm hat. Wer weiss beispielsweise, was ein «Gnuusch» (dt. Chaos) oder «Binggis» (dt. kleines Kind) sind? Oder was «schampar» (dt. sehr) bedeutet?
Spitzers Antwort hierzu ist originell: «Ein Schamhaar, wo noch ein bisschen Shampoo dran ist.» Naja, nicht ganz, Podcast-Host Kilian Bamert aber findet: «Das lösen wir jetzt nicht auf für alle Deutschen.»
Während Thomas über die «Flickflauder» (Schmetterling) stolpert, hängt bei Hazel über dem Begriff «Furzgugge» ein grosses Fragezeichen. Sie tippt auf das Synonym für Unterhose – damit gemeint ist jedoch ein Schlafsack.
Komikerin wünscht sich mehr Familienzeit
Ob die Zürcherin nun ihr Schweizerdeutsch aufbessern möchte?
Schliesslich hat die vielbeschäftigte Entertainerin letztens offenbart, zu wenig Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. «Beziehungsweise ist die Zeit, die ich mit ihnen verbringe, sehr bulimisch. Es gibt Wochen, da bin ich ganz zu Hause. Und dann wieder Wochen, in denen ich gar nicht da bin», so die 32-Jährige.
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Die letztjährige ESC-Moderatorin sagt, sie sei dankbar für ihre Karriere und all die Möglichkeiten, die sie habe. «Das ist die Kehrseite einer wunderschönen, glänzenden Medaille: Dass ich so tolle Sachen erleben darf.»
Gleichzeitig wisse Hazel Brugger, dass die Normalität, die Kinder brauchen, dabei oft zu kurz komme.












