Manuela Frey wird 30: «Weiss, was ich mir nicht mehr gefallen lasse»
Manuela Frey steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag. Von einer Krise will sie nichts wissen: Heute weiss sie, wer sie ist und was sie will.

Das Wichtigste in Kürze
- Manuela Frey wird Anfang Oktober 30 Jahre alt.
- Das Model blickt heute deutlich entspannter auf sich und ihren Körper.
- Auch bei Sextoys hat sich ihre Haltung verändert.
Manuela Frey (29) wird am ersten Oktober 30. Für viele ein Geburtstag, bei dem plötzlich Bilanz gezogen wird. Frey nimmt es gelassen.
«Ich habe keine Angst vor der Zahl 30», sagt sie zu Nau.ch. Sie freue sich vielmehr darauf, endlich in der Alterskategorie zu sein, die viele als «erwachsen und interessant» beschreiben.
Eine Krise? Fehlanzeige.
Für Frey fühlt sich der runde Geburtstag eher wie ein Zeichen dafür an, dass sie inzwischen ziemlich genau weiss, wo sie steht.
«Aus dem Mädchen ist eine Frau geworden»
Mit 20 hatte sie noch klare Vorstellungen davon, wie ihr Leben einmal aussehen sollte. Rückblickend seien diese Pläne teilweise ziemlich naiv gewesen.
Heute sei ihr Leben «komplett anders, und zum Glück».
«Ich weiss einfach, wer ich bin, was ich will, und vor allem, was ich mir nicht mehr gefallen lasse», sagt Frey.

Noch deutlicher wird sie gleich danach: «Aus dem Mädchen ist eine Frau geworden, die sich nicht mehr für jede Entscheidung rechtfertigt.»
Ganz weg ist das Mädchen in ihr allerdings nicht. Manchmal fühle sie sich noch immer wie ein Teenager, scherzt Frey, etwa «wenn Pizza zur Debatte steht».
Auch ihr Blick auf den eigenen Körper hat sich verändert
Gelassener geworden ist Frey auch im Umgang mit ihrem Körper.
Gerade am Anfang ihrer Modelkarriere sei der Blick von aussen ständig präsent gewesen. Castings, Kameras und Meinungen anderer hätten mitbestimmt, wie sie sich selbst gesehen habe.
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«Am Anfang sieht man seinen Körper oft durch die Augen anderer», sagt Frey. Mit den Jahren habe sie gelernt, genau diesen Blick auszublenden. Heute gehe es ihr weniger um Perfektion und mehr darum, sich selbst wohlzufühlen.
«Ich mag mich mittlerweile sogar an Tagen, an denen so gar nichts sitzt», sagt sie.
Früher brauchte sie keine Sextoys
Dass Frey heute entspannter mit sich und ihrem Körper umgeht, zeigt sich auch bei einem Thema, über das sie früher anders gesprochen hat.
2024 sagte das Model noch ziemlich deutlich: «Ich brauche keine Sextoys.»
Heute steht sie für eine Kampagne des Erotikshops Amorana vor der Kamera und wirbt für einen Womanizer.
Ein Widerspruch?

Für Frey nicht. Sie stehe noch immer zu ihrer damaligen Aussage. Damals sei sie in einer glücklichen Beziehung gewesen, ihre Situation habe schlicht anders ausgesehen.
Zu diesem Zeitpunkt war Frey noch mit dem früheren YB-Stürmer Guillaume Hoarau zusammen. Im September 2025 wurde bekannt, dass sich die beiden nach rund fünf Jahren Beziehung getrennt hatten.
«Das Leben ändert sich halt manchmal schneller, als man denkt», sagt sie.
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Und fügt an: «Wäre ja auch langweilig, mit 30 noch exakt dieselben Ansichten zu haben wie mit 27.»
Beim Privatleben ist Schluss
So offen Frey über solche Themen spricht, ihr eigentliches Privatleben hält sie weiterhin unter Verschluss. Auf mehrere persönlichere Fragen wollte sie nicht eingehen. Auch dazu, wie es aktuell in der Liebe aussieht, sagt sie nichts.

Frey erklärt diese Grenze mit einem ziemlich passenden Bild: Sie habe «eine Art innere Türsteherin», die entscheide, was nach draussen dürfe und was privat bleibe.
Das sei für sie auch Selbstschutz.
«Öffentlich über ein Thema zu sprechen heisst für mich nicht automatisch, mein Privatleben auszupacken.»












