Anja Zeidler: «Ich hatte die ganze Nation gegen mich»
Früher wurde sie belächelt, heute ist sie erfolgreiche Influencerin. Anja Zeidler erinnert sich an Momente, in denen sie nicht nur Unterstützung erfuhr.

Das Wichtigste in Kürze
- Anja Zeidler wurde während ihrer Anfänge auf Social Media mit Spott und Ablehung konfrontiert.
- Die Luzernerin erinnert sich: «Ich hatte die ganze Nation gegen mich.»
- Heute blickt die Influencerin dankbar auf ihren Weg, den sie konsequent verfolgt hat.
Nun sitzt sie da, mit einem alkoholfreien Cocktail, das Poolwasser leuchtet ...
In einer Instagram-Story blickt Anja Zeidler auf ihren bisherigen Werdegang zurück und erinnert sich an eine Zeit, in der Erfolg alles andere als selbstverständlich war. Die Schweizerin macht deutlich, dass sie auf ihrem Weg immer wieder mit Spott, Ablehnung und Zweifeln konfrontiert gewesen sei.
Vor allem zu Beginn ihrer Social-Media-Karriere habe sie viel Gegenwind erlebt. Viele Menschen hätten nicht verstanden, warum sie Inhalte im Internet veröffentlichte. «Wie sie mich damals ausgelacht haben, weil ich ‹einfach gemacht› habe», schreibt die Luzernerin.

Statt Unterstützung habe sie häufig Kritik geerntet. Sie sei unterschätzt, diskreditiert und «runtergeputzt» worden, «es sei ja peinlich», so Zeidler rückblickend. Trotzdem habe sie nie aufgehört, an ihre Ideen zu glauben und ihren eigenen Weg konsequent weiterzugehen.
Anja Zeidler schenkt Kritik keine Beachtung
Heute betrachtet sie ihre Entwicklung mit einem anderen Gefühl. Während sie einen ruhigen Abend mit ihrer Familie verbringt und ihrem Sohn beim Spielen zusieht, werde ihr bewusst, wie viel sie sich über die Jahre aufgebaut habe.
Solche Momente seien für sie Anlass, innezuhalten und dankbar zu sein – nicht nur für das Erreichte, sondern auch für die eigene Stärke, schwierige Phasen durchgestanden zu haben.

Zeidler erinnert sich daran, wie sich die öffentliche Kritik damals angefühlt hat. «Ich hatte zeitweise die ganze Nation gegen mich», meint sie. Welche konkreten Ereignisse sie meint, sagt sie nicht.
Dennoch habe sie sich nicht davon abbringen lassen, ihre Ziele zu verfolgen. Gerade diese Erfahrungen hätten sie geprägt und ihr gezeigt, wie wichtig es sei, auf die eigene Überzeugung zu vertrauen.
Social Media als «Gratis-Visitenkarte»
Aus ihrem Rückblick leitet die Influencerin auch eine Botschaft an ihre Follower ab. Niemand solle sich von den Meinungen anderer davon abhalten lassen, ein Herzensprojekt zu starten oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Gerade soziale Medien würden heute die Möglichkeit bieten, sich kostenlos eine eigene Plattform aufzubauen und Ideen sichtbar zu machen. Zeidler, der knapp 240’000 Menschen auf Instagram folgen, bezeichnet es als «Gratis-Visitenkarte». Wer immer nur darauf höre, was andere denken, werde womöglich nie erfahren, was alles möglich gewesen wäre.
Mit ihrer Instagram-Story macht Zeidler deutlich: Rückschläge und Kritik gehören für sie zwar zu ihrem Weg dazu – entscheidend sei jedoch gewesen, sich davon nicht entmutigen zu lassen und konsequent an die eigene Vision zu glauben.












