Die Polizeiliche Kriminalstatistik Stadt Zürich 2021 weist einen Rückgang der Straftaten aus. Es wurden 6.3 Prozent weniger Delikte registriert als im Vorjahr.
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Die Stadtpolizei Zürich. (Symbolbild) - Keystone

Wie schon in den vergangenen Jahren sanken die Zahlen im Jahr 2021 erneut um rund 2'600 Fälle. Die Abnahme betrifft mehrere Deliktskategorien.

Die Anzahl der Straftaten gegen Leib und Leben hat um 320 Fälle abgenommen. Die Zahl der einfachen Körperverletzungen sank dabei um 142, minus 15 Prozent. Auch die Zahlen der schweren Körperverletzungen und Tätlichkeiten waren leicht rückläufig.

Die Abnahme von Einbruchdiebstahl ist auf die Pandemie zurückzuführen

Der Einbruchdiebstahl erreichte 2021 mit 2'082 Straftatbeständen einen historischen Tiefstand. Ebenfalls deutlich nach unten bewegten sich die Zahlen im Betäubungsmittelbereich. Mit einem Rückgang von 13.1 Prozent, minus 761, sank die Anzahl Fälle auf 5'042, den tiefsten Wert seit 2009.

Die Abnahmen dürften unter anderem auch auf die Covd-19-Pandemie bzw. die damit verbundenen Massnahmen zurückzuführen sein.

Es gab eine Zunahme von Widerhandlungen gegen die sexuelle Integrität

Eine Zunahme gab es bei Widerhandlungen gegen die sexuelle Integrität, plus 3.3 Prozent. Dies ist hauptsächlich auf den Anstieg der Verzeigungen wegen unzulässiger Ausübung der Prostitution zurückzuführen, da im ersten Halbjahr 2021 aufgrund der Pandemie ein generelles Prostitutionsverbot in Kraft war.

Wie schon im Vorjahr stiegen die Straftaten, bei denen Behörden und Beamte der Stadt Zürich von Gewalt und Drohung betroffen waren, erneut an. Auch die Zahl der Fälle, bei denen Mitarbeitende der Stadtpolizei Zürich betroffen waren, stieg in diesem Jahr wieder an.

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