Ursula Biemann erhält mit ihren künstlerisch-essayistischen Recherchen den mit 50´000 Franken dotierten Kunstpreis 2022 der Stadt Zürich.
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Die Stadt Zürich. (Archivbild) - Pixabay

Der mit 50'000 Franken dotierte Kunstpreis der Stadt Zürich geht im Jahr 2022 an Ursula Biemann. Biemann ist durch ihre eindringlichen und originellen künstlerisch-essayistischen Recherchen weit über die Schweiz hinaus bekannt geworden.

Vorrangig im Medium der Videoinstallation beschäftigt sie sich mit essenziellen Themen der Gegenwart – von Gender, Globalisierung und Mobilität bis zu Ressourcen, Ökologie und Klima.

Sie zählt zu den international profiliertesten Künstlerinnen Zürichs. Zudem schlägt sie als Theoretikerin und Aktivistin immer wieder Brücken zwischen Kunst und sozialem Engagement. Biemann war auch als Kuratorin und Vermittlerin in Zürich tätig.

Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste

Die Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste – dotiert mit 20'000 Franken – verleiht die Stadt Zürich dem Verein Bildung für Alle, dem Trägerverein der Autonomen Schule Zürich (ASZ).

Seit 2009 ist die ASZ eine wichtige Stimme für Teilhabe und Diversität in der Stadt Zürich und eine Pionierin punkto Bildung im Asylwesen. Zu den vielen Tätigkeiten gehören die papierlose Zeitung, Deutschkurse sowie weitere Angebote wie Theater, Lesungen und Performances.

Gemeinsam mit lokalen Künstlern setzt die ASZ Themen wie Repräsentation, Gleichberechtigung oder Machtverteilung ästhetisch um. Damit inspiriert sie alle Beteiligten – wie auch das Publikum – und etabliert eine gemeinschaftliche Praxis des Wissens- und Erfahrungsaustausches auf Augenhöhe.

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