Die Abstimmungsphase des ersten stadtweiten partizipativen Budgets «Stadtidee» findet in Zürich, 25. Oktober 2021, statt. Über 130 Projekte werden vorgestellt.
Zürcher Rathausbrücke
Die Rathausbrücke in Zürich. - Keystone

Heute, 25. Oktober 2021, startet die Abstimmungsphase des ersten stadtweiten partizipativen Budgets «Stadtidee». Über 130 Projektideen in vier Stadtteilen stehen ab sofort zur Auswahl: Von Baumbeschriftungen über Bienen-Workshops für Kinder bis zu Umwelt-Podcasts ist vieles dabei.

Von 25. Oktober bis 7. November 2021 können alle Personen, die in Zürich wohnen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen, online darüber abstimmen, welche Projektideen sie mit dem Budget von insgesamt 540 000 Franken unterstützen wollen.

Die Auswahl ist gross und vielfältig: Insgesamt stehen 136 Projektideen zur Auswahl – von Baumbeschriftungen über Bienen-Workshops bis zu Umwelt-Podcasts, um nur einige Beispiele zu nennen.

Umsetzung im Jahr 2022

Im Rahmen der «Stadtidee» waren Zürcher eingeladen, Vorschläge zur Gestaltung, Nutzung oder Veränderung ihres Quartiers einzugeben. Es wurden Ideen mit Bezug zu den Themen Klima und Umwelt sowie Kinder und Jugendliche gesucht. Teilnehmende konnten ihre Idee für einen von vier Stadtteilen – Zürich-Nord, -Süd, -Ost oder -West – einreichen.

Nach der Ideensammlung fand eine Machbarkeitsprüfung durch die Stadt Zürich statt. Über alle als machbar eingestuften Ideen kann jetzt abgestimmt werden. Die Gewinnerprojekte werden im Jahr 2022 umgesetzt.

Die Stadtentwicklung Zürich führt das Pilotprojekt im Rahmen der Smart-City-Strategie und des Strategieschwerpunkts «Smarte Partizipation erproben» des Stadtrats durch. Finanziert wird das Projekt über die ausserordentliche Jubiläumsdividende der ZKB.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen der Stadt Hinweise liefern, ob das partizipative Budget ein geeignetes Instrument darstellt, um die Mitwirkung der Bevölkerung langfristig zu stärken.

Wer abstimmen darf

Abstimmen dürfen alle Personen mit einem Bezug zu Zürich – sei es, weil sie hier wohnen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Dazu gehören auch Personen unter 18 Jahren sowie Personen ohne Schweizer Pass.

Für die Abstimmung braucht es eine Registrierung mit einer gültigen E-Mailadresse und Schweizer Handynummer. Es kann jeweils in einem der vier Stadtteile abgestimmt werden.

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