Zürich: Sechs Sensenmann-Graffitis von Naegeli dürfen bleiben

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    Die sechs noch bestehenden Sensenmann-Graffitis in der Stadt Zürich dürfen bleiben. Der Stadtrat hat beschlossen, die gesprayten Figuren zu belassen.

    Harald Naegeli
    Der Schweizer Künstler Harald Naegeli. - Keystone

    Die sechs noch bestehenden Sensenmann-Graffitis in der Stadt Zürich dürfen bleiben. Der Stadtrat hat beschlossen, die gesprayten Figuren zu belassen. Sie sind im Frühling während des Lockdowns entstanden und werden Harald Naegeli zugeschrieben. Geschützt oder konserviert werden sie allerdings nicht.

    Wie viele Figuren es ursprünglich waren ist unklar. Einige wurden von Liegenschaftenbesitzern entfernt. Auf öffentlichen Flächen verblieben noch sieben, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

    Kein spezieller Schutz

    Allerdings wurde in der Zwischenzeit die markanteste der Figuren, der Sensenmann auf dem Sockel des Waldmanndenkmals vor dem Stadthaus, von einer unbekannten Privatperson entfernt. Der Stadtratsbeschluss gilt also für die verbleibenden sechs Werke.

    Speziell geschützt werden die Figuren nicht. Da Graffitis auf Geschwindigkeit und Vergänglichkeit angelegt sind, würden Massnahmen wie Acrylscheiben oder Schutzlacke dem ursprünglichen Entstehungszusammenhang widersprechen.

    Der Stadtrat folgt mit seiner Entscheidung einer Empfehlung der Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum.

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