Streik

    Zürich: Polizeieinsätze anlässlich des Aktionstags «Feministischer Streik»

    Stadtpolizei Zürich
    Stadtpolizei Zürich

    Zürich,

    Am Mittwoch leistete die Stadtpolizei Zürich an verschiedenen Örtlichkeiten Einsätze im Zusammenhang mit dem feministischen Streik.

    Stadtpolizei Zürich
    Hauptproblem seien viele Abgänge, nicht fehlende Rekrutierungen, sagt PBV-Vizepräsident Giovanni Garra. - Stadtpolizei Zürich

    Das Wichtigste in Kürze

    • Demonstranten blockierten am Mittwoch den Tramverkehr und verletzen einen Polizisten.
    • Ein unbewilligter Demonstrationszug mit 200 Teilnehmern zog durch die Stadt.
    • Drei Frauen klebten sich am Kunsthaus an ein Kunstobjekt fest.
    • Der bewilligte Demonstrationsumzug mit über 15'000 Personen verlief friedlich ab.

    Gegen 12.45 Uhr meldeten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), dass am Paradeplatz Demonstrierende mit Transparenten den Tramverkehr blockieren würden. Daraufhin rückten Einsatzkräfte der Stadtpolizei Zürich aus und begannen die zum Teil mit massiven Drahtseilen gespannten Transparente zu entfernen.

    Dabei wurden die Polizist*innen von den Demonstrierenden bedrängt und einer der Polizisten durch einen Fusstritt gegen das Knie verletzt. Er musste zur Behandlung ins Spital überführt werden.

    feministischer Streiktag
    Am feministischen Streiktag gehen schweizweit Frauenorganisationen auf die Strasse. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

    Die mutmassliche Angreiferin, eine 32-jährige Schweizerin wurde noch vor Ort festgenommen. Dabei kam es zu einem kurzen Reizstoffeinsatz, als sich andere Demonstrierende einmischten, um die Frau zu befreien.

    Die Festgenommene machte ebenfalls gesundheitliche Beschwerden geltend und wurde von der Polizeiwache aus mit der Sanität ins Spital gebracht.

    Drei Frauen kleben sich an Kunstobjekt

    Kurz nach 13 Uhr klebten sich drei Frauen vor dem Kunsthaus an ein Kunstobjekt. Daraufhin rückte die Stadtpolizei Zürich an die Örtlichkeit aus und wies die drei Frauen weg. Die Verantwortlichen des Kunsthauses stellten in der Folge Strafantrag wegen Sachbeschädigung gegen die Beteiligten.

    Unbewilligter Demonstrationszug mit über 200 Teilnehmenden

    In der Zwischenzeit formierte sich ein Demonstrationszug mit über 200 Teilnehmenden. Diese unbewilligte, aber tolerierte Demonstration zog in der Folge vom Paradeplatz zum Helvetiaplatz. Dort wurde ein Einkaufswagen in Brand gesetzt, der von Schutz & Rettung Zürich gelöscht werden musste.

    Bewilligter Demonstrationsumzug mit über 15'000 Personen

    Um 18 Uhr startete dann der bewilligte Demonstrationsumzug mit schätzungsweise über 15'000 Personen. Kurz nach 18 Uhr musste dieser Höhe Limmatquai / Grossmünster wegen eines Brandes im Zürcher Niederdorf zuerst gestoppt und danach in Richtung Bellevue und Quaibrücke umgeleitet werden.

    Stadtpolizei Zürich
    Stadtpolizei Zürich (Symbolbild) - Keystone - Community

    Von dort aus ging es dann auf der geplanten Route weiter in Richtung Helvetiaplatz, wo die Umzugspitze gegen 20.30 Uhr eintraf. Entlang der Umzugsroute kam es zu diversen Sprayereien, ansonsten verlief die Demonstration absolut friedlich.

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