Der Zürcher Gemeinderat glaubt, dass die Wirtschaft noch lange an den Folgen der Corona-Krise zu kauen haben wird. Er hat am Mittwoch darum ein SVP-Postulat überwiesen, dass einen Massnahmenplan zur langfristigen Unterstützung des lokalen Gewerbes fordert.
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Der Zürcher Gemeinderat. (Archivbild) - Keystone

Der Massnahmenplan soll in Zusammenarbeit mit Vertretern des Gewerbes, also Direktbetroffenen, sowie den städtischen Gewerbeverbänden erarbeitet worden. «Das Gewerbe weiss am besten, was es selber braucht», sagte Roger Bartholdi (SVP). Dazu sei die lokale Wirtschaft heterogen, neben dem Gastgewerbe litten auch noch viele andere unter den Folgen der Corona-Krise.

Die SVP stimmte einer Textänderung der GLP zu, die explizit einen langfristigen Unterstützungsplan forderte.

Ein allfälliger Massnahmenplan müsste erst wieder dem Gemeinderat unterbreitet werden, bevor er in Kraft tritt, wie es im Postulatstext heisst. Das Postulat wurde mit 90 zu 24 Stimmen an den Stadtrat überwiesen, der nun zu prüft, ob er einen solchen Plan sinnvoll findet.

Die Stadt erfülle das Postulat bereits weitgehend, war die SP überzeugt. «Inhaltlich ist es nicht der grosse Wurf», sagte Renate Fischer. Im nächstjährigen Budget seien bereits Mittel eingestellt, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Dass es zu den Aufgaben des Stadtrats gehöre, das Gewerbe in den nächsten Jahren zu unterstützen, sehe die Partei als gegeben. Trotzdem stimmten auch die Sozialdemokraten für die Überweisung des Postulats.

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