Stadt Zürich

    Zürich: Ein Drittel der Begrünungsziele bereits erreicht

    Stadtpolizei Zürich
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    Zürich,

    In Zürich sind im ersten Jahr 48'311 Quadratmeter Grünfläche dazugekommen. Beim Ausbau des Umweltverbunds liegt die Stadt erst bei 8,3 Prozent der Vorgabe.

    Zürich
    Die Chinawiese in der Stadt Zürich (Symbolbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Die Stadt hat den Auftrag, bis 2035 über 600'000 m2 Strassenfläche zugunsten von Fuss-, Velo- und öffentlichem Verkehr umzunutzen und zu begrünen.

    Am 22. September 2024 haben die Stimmberechtigten die Gegenvorschläge zur «Initiative für eine zukunftsfähige Mobilität (Zukunfts-Initiative)» und zur «Initiative für ein gesundes Stadtklima (Gute-Luft-Initiative)» mit 62 bzw. 66 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Sie haben damit der Stadt den Auftrag erteilt, innerhalb von zehn Jahren 462'000 m² Strassenfläche zugunsten vom Umweltverbund (Fuss-, Velo- und öffentlicher Verkehr) umzunutzen und weitere 145'000 m² zu begrünen oder Bäume zu pflanzen.

    Am 1. Mai 2025 begann mit der entsprechenden Änderung der Gemeindeordnung die Frist von zehn Jahren zum Erreichen der Ziele. An einer Medienkonferenz hat die zuständige Stadträtin Simone Brander über die ersten Ergebnisse berichtet.

    Erfolgreiches erstes Jahr

    Im ersten Berichtsjahr sind die Grünflächen im öffentlichen Raum um 48'311 m² und die Flächen für den Umweltverbund von Mai 2025 bis April 2026 um 38'304 m² gestiegen. Damit sind bereits 33,3 Prozent der Zielvorgaben zur Begrünung und 8,3 Prozent der Zielvorgaben für den Ausbau des Umweltverbunds erreicht. Zu diesem guten Ergebnis wesentlich beigetragen hat die Einhausung Schwamendingen mit dem Überlandpark, die 2025 fertiggestellt wurde.

    Einen weiteren wichtigen Beitrag leistete auch ein neuer Abschnitt der Velovorzugsroute Altstetten–Hauptbahnhof, der Anfang 2026 umgesetzt wurde.

    Stadträtin Simone Brander: «Es freut mich sehr, dass wir bereits im ersten Jahr so gut gestartet sind und mit dem Ausbau des Umweltverbunds und mehr Begrünung einen Beitrag für die Umwelt, die Verkehrssicherheit und das Stadtklima leisten konnten.» Der gute Start dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Aufgabe weiterhin anspruchsvoll sei: «Unabwägbar bleiben vor allem mögliche Rechtsmittel. Solche Verfahren können unsere Projekte über Jahre hinauszögern. Dazu kommen grosse Unsicherheiten wegen ausstehenden kantonalen Genehmigungen.»

    Etliche Vorhaben geplant und in Umsetzung

    Dennoch zeigt sich Simone Brander optimistisch, dass die Ziele bis 2035 erreicht werden können: «Wir haben etliche Projekte geplant und auch bereits in Umsetzung, die zur Zielerreichung beitragen».

    Bald abgeschlossen ist beispielsweise ein Projekt an der Winzerhalde in Höngg mit 45 zusätzlichen Bäumen, neuen unversiegelten Flächen und einer Begegnungszone. Ende 2027 abgeschlossen wird ein Projekt an der Scheuchzerstrasse mit Aufwertungsmassnahmen für den Fussverkehr, einer Velovorzugsroute, unversiegelten Grünflächen und sechzig zusätzlichen Bäumen. Zudem sind etliche weitere Projekte für mehr Begrünung und den Umweltverbund in Planung, etwa eine neue Begegnungszone im Grünauring oder die Umgestaltung der Neuen Hard und Geroldstrasse.

    Die Stadt wird jährlich zur Umsetzung berichten. Der jeweilige Grad der Zielerreichung ist unter stadt-zuerich.ch/umweltverbund-begruenung einsehbar.

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