Stadt Zürich

    Stadt Zürich setzt weitere Velovorzugsrouten um

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Ab Mitte Februar setzt die Stadt Zürich zwischen dem Stauffacherquai und dem See einen weiteren Abschnitt der Velovorzugsroute um. Bis 2031 soll ein 130 Kilometer langes Vorzugsrouten-Netz entstehen. Bislang aber sind erst gut vier Kilometer realisiert.

    Auf der Mühlebachstrasse in Zürich besteht eine Velovorzugsroute. (Archivbild)
    Auf der Mühlebachstrasse in Zürich besteht eine Velovorzugsroute. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Auf die Frage, ob die Stadt die Umsetzung dieser 130 Kilometer Vorzugsroute unterschätzt habe, sagte SP-Stadträtin Simone Brander diese Woche in einem Interview mit dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF: «Ich wusste, dass es schwierig ist und es für die Umsetzung sehr viel Anstrengung braucht.»

    Sie selber sei schon ungeduldig, weil erst gut vier Kilometer umgesetzt seien, sagte Brander. Weitere rund 20 Kilometer, die eigentlich bereit für die sofortige Umsetzung wären, seien auf dem Rechtsweg angefochten.

    Am Freitag gab die Stadt nun bekannt, dass ab Februar das Velovorzugsroutennetz zwischen Stauffacherquai und See ergänzt werde. Es ist der erste Abschnitt der Velovorzugsroute «Bullingerplatz-See».

    Ab Herbst kämen die Velofahrenden vom Stauffacherquai her über die Selnaustrasse, die Sihlamtsstrasse, die Flössergasse und die Tödistrasse «sicher und einfach» in Richtung See, schreibt die Stadt.

    Bereits diesen Frühling fertiggestellt werde zudem der Velovorzugsrouten-Abschnitt zwischen Stauffacherstrasse und Kasernenstrasse. Dieser gehört zur Velovorzugsroute «Altstetten–Hauptbahnhof».

    Wie oft steigst du aufs Velo?

    Neben dem Ausbau der Vorzugsrouten plant die Stadt laut Mitteilung im laufenden Jahr weitere Massnahmen für den Veloverkehr. Unter anderem breite Velostreifen an der Hardstrasse oder einen abgetrennten Veloweg an der Manessenstrasse zwischen Manesseplatz und Sihlcity.

    Im September 2020 hatten die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher der Volksinitiative «Sichere Velorouten für Zürich» zugestimmt. Damit wurde die Stadt beauftragt, in den nächsten Jahren ein sicheres und sichtbares Netz von Velovorzugsrouten durch die Quartiere zu erstellen.

    Auf der Vorzugsroute sollen Velofahrerinnen und Velofahrer von einer Vortrittsberechtigung, breiten Velostreifen, einer klar erkennbaren Markierung und Tempo 30 profitieren.

    Kommentare

    User #6204 (nicht angemeldet)

    Velovorzugsrouten für nicht existierende Velofahrer? Seldwila findet sich vor allem in mittleren Grossstädten.

    User #3109 (nicht angemeldet)

    Wer finanziert das? Der Steuerzahler, also auch Autofaher - Kostenpflichtige Velovignette wie für's Autofahren einführen um solche extra Velowege zu finanzieren

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