Das Stadtspital Zürich hat 2021 mehr ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten behandelt als im Vorjahr. Das Triemli verzeichnet bei den stationären Behandlungen und bei den Geburten sogar einen Rekord. Das Ergebnis ist mit einem Minus von 27,2 Millionen Franken besser ausgefallen. Im Vorjahr betrug das Defizit 39,8 Millionen Franken.
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Das Stadtspital Triemli in Zürich. - Keystone

Am Standort Waid wurden 8511 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Am Standort Triemli waren es mit 25'645 stationären Patientinnen und Patienten sogar 4,3 Prozent mehr, wie das Stadtspital Zürich am Dienstag mitteilte.

Zu der Steigerung beigetragen haben das starke Wachstum in der Herzchirurgie mit einem Plus von 18,5 Prozent, der Rekord in der Frauenklinik mit 2391 Geburten und die vielen Covid-Patientinnen und -Patienten.

Aber auch bei den ambulanten Leistungen gab es eine starke Zunahme: im Triemli um 14,8 Prozent auf 186'332 Konsultationen, im Waid um 8,6 Prozent auf 46'100 Konsultationen.

Das zweite Pandemiejahr sei eine riesige Herausforderung gewesen und habe an den Kräften der Mitarbeitenden gezehrt, wird Spitaldirektor Marc Widmer in der Mitteilung zitiert. Insgesamt wurden am Stadtspital 954 COVID-Patientinnen und -Patienten behandelt, 196'000 Corona-Tests durchgeführt und 172'000 Corona-Impfungen verabreicht.

Das Defizit von 27,2 Millionen Franken ist vor allem auf Mehraufwand an Personal und Material aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen, wie es in der Mitteilung heisst. Der Aufwand am Stadtspital Zürich stieg im Pandemiejahr 2021 um 33,8 Millionen Franken an.

Der Kanton Zürich beteiligt sich mit zusätzlichen Abgeltungen in der Höhe von rund 4 Millionen Franken an den Leistungen des Stadtspitals Zürich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

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