Der Stadtrat Zürich hat beschlossen, die Bevölkerung im Niger mit 100'000 Franken zu unterstützen. Im Land ist die Ernte ausgefallen, es droht eine Hungersnot.
Zürich lilienberg
Die Stadt Zürich. (Archivbild) - Pixabay

Der Stadtrat Zürich hat beschlossen, die Bevölkerung im Niger mit 100'000 Franken zu unterstützen. Bis zu 3,8 Millionen Menschen könnten wegen ausgefallener Ernte von Hungersnot betroffen sein.

In der letzten Regenzeit hätten sintflutartige Regenfälle den Grossteil der frisch angesäten Ernte und damit auch das zukünftige Saatgut in Niger in der Region Dosso weggeschwemmt, schrieb der Stadtrat in einer Mitteilung vom Mittwoch, 21. September 2022. Die anschliessende extreme Dürre habe die restlichen Saatkörner während der Reifephase vertrocknen lassen.

In der Region habe Swissaid in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene Projekte realisiert, die unter anderem auch von der Stadt Zürich unterstützt wurden. Swissaid möchte den betroffenen Familien mit der Abgabe von Nahrungsmittelpaketen und Saatgut helfen. Ein Nahrungsmittelpaket ernähre eine Familie und koste rund 75 Franken.

Mit dem städtischen Beitrag von 100'000 Franken könnten rund 1200 Nahrungsmittelpakete und 120 Saatgut-Pakete verteilt werden. Den Beitrag für die Katastrophenhilfe überweist die Stadt Swissaid.

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