Für den Klimaschutz sollen bis 2035 alle fossil betriebenen Heizungen in den Immobilien der Zürcher Stadtverwaltung ersetzt werden.
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Eine Person regelt die Wärme für eine Heizung. (Symbolbild) - dpa

Bis 2035 sollen die Treibhausgasemissionen der Stadtverwaltung auf Netto Null reduziert werden. Eine entscheidende Rolle dabei spielt die Energieversorgung der Gebäude, wie der Stadtrat am Mittwoch, 11. Mai 2022, mitteilte.

Die neue Zielvorgabe bedeutet eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem bisherigen Ziel, wonach bis 2050 lediglich 80 Prozent der Heizungen CO2-neutral hätten betrieben werden sollen. Das bedeutet aber auch einen finanziellen Mehraufwand von rund 104 Millionen Franken bei Immobilien Stadt Zürich.

Ausgetauscht werden müssen noch 400 fossile Heizungen gegen alternative Wärmequellen. Insgesamt verfügt Immobilien Stadt Zürich über rund 1800 Gebäude, wie etwa Amts- und Schulhäuser, Gesundheitszentren, Sportanlagen oder Werkhöfe.

Für die grösstmögliche Wirkung sollen dabei konsequent ältere Anlagen vor neueren, grosse vor kleinen und Ölheizungen vor Gasheizungen durch Wärmepumpen oder Anschlüsse an Nah- und Fernwärmeverbünde ersetzt werden, wie es in der Mitteilung heisst.

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