Stadt Zürich

Medienvielfalt in Gefahr: Stadt lehnt Halbierungsinitiative ab

Nau.ch Lokal
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Zürich,

Die Stadt Zürich lehnt die «Halbierungsinitiative» ab. Ein SRG-Abbau gefährdet Medienvielfalt, Kultur und Arbeitsplätze. Die Bürger entscheiden am 8. März 2026.

Das untere Becken des Zürichsees. - Stadt Zürich
Das untere Becken des Zürichsees. - Stadt Zürich - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Zürich berichtet, empfiehlt der Stadtrat den Stimmberechtigen, die «Halbierungsinitiative» am 8. März 2026 abzulehnen. Die Initiative gegen die SRG gefährdet die mediale Vielfalt.

Die Stadt Zürich wäre vom einschneidenden SRG-Abbau besonders betroffen, sowohl in volkswirtschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht. Für die demokratische Gesellschaft ist es unverzichtbar, dass sich die Bevölkerung über regionale, nationale und internationale Ereignisse umfassend informieren kann.

Dazu leisten sowohl die privaten Medienhäuser als auch die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) einen wichtigen Beitrag.

Massiver Programmabbau gefährdet Medienvielfalt

Eine Annahme der extremen «SRG-Halbierungsinitiative» am 8. März 2026 würde zu einer massiven Reduktion der SRG-Programme führen. Die regionale Berichterstattung müsste eingeschränkt werden.

Auch politische und gesellschaftliche Hintergrundformate sowie sportliche und kulturelle Sendungen könnten stark abgebaut werden müssen. Ein solcher Abbau beim viersprachigen SRG-Programm würde die Vielfalt der medialen Berichterstattung deutlich verringern.

Zudem würde der Abbau die Meinungs- und Willensbildung der Stimmberechtigen beeinträchtigen. Das ist aus demokratiepolitischer Sicht problematisch.

Zürich von negativen Folgen des SRG-Abbaus besonders betroffen

Die Stadt Zürich ist von der Initiative besonders betroffen – sowohl als SRG-Standortgemeinde als auch als Kulturstadt. Der Standort Zürich ist das Herzstück der der SRF-Produktion.

Hier bietet die SRG mehr als 2700 Menschen einen Arbeitsplatz. Viele dieser Arbeitsplätze sowie Aufträge an das lokale Gewerbe wären bei Annahme der Initiative gefährdet.

Mit Blick auf den Kulturauftrag der SRG hätte ein mit der drastischen Budgetreduktion einhergehender Abbau bei der Kulturberichterstattung und bei der Filmförderung negative Auswirkungen auf das kulturelle Schaffen. Die Initiative schadet der Kulturstadt und dem Filmproduktions-Standort Zürich.

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Kommentare

User #3142 (nicht angemeldet)

Die SRG hat einen ausgeprägten Linksdrall (Gendersprache, 70 % der Journalisten sind gemäss Umfragen links, fehlen bürgerlicher Themen in den Sendungen wie z.B. Missbräuche in der Migrationspolitik). Gesetzlich wäre die SRG jedoch zu politischer Ausgewogenheit und Neutralität verpflichtet. Die Stadt Zürich ist dafür bekannt, äusserst links zu sein (vgl. die Abstimmungsresultate von letztem November). Das diese ihr linkes Sprachrohr behalten möchte, ist klar. Die jährlichen TV-Gebühren in der Schweiz sind die höchsten in Europa (Italien 83.-Irland 147.-, Polen sogar nur 70.-. Irland etwa gleiches oder höheres BIP/Kopf als die Schweiz)

User #1053 (nicht angemeldet)

Wir brauchen eine Faktenbasierte Informationsversorgung die nicht politisch gefärbt wird. Die Qualität der Recherche steht an erster Stelle.

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