Am 1. Oktober eröffnet das Zürcher Start-up TomoDomo mit dem «Domo Central» bereits die vierte Coliving Haus. Weitere Gebäude sind geplant.
Domo Central
Domo Central - TomoDomo

Am 1. Oktober eröffnet die Fred Tschanz AG zusammen mit dem Zürcher Start-up TomoDomo in den Räumlichkeiten des Leoneck Swiss Hotels das Coliving Haus «Domo Central».

Die Besucher vom «Domo Central» bleiben für kurze oder längere Aufenthalte, verpflegen sich in den neuen Gemeinschaftsküchen und nutzen zusammen die Coworking Räumlichkeiten.

Das Haus verfügt über 56 Zimmer, vier Küchen, Lounges und Coworking Bereiche. Die Zimmer sind möbliert, haben ein eigenes Bad und wurden für das neue Coliving Konzept aufgefrischt.

Das Restaurant im Erdgeschoss eröffnet per 1. Dezember – neu inszeniert als «Bocuci», einem Speiselokal mit integriertem Delikatessenladen und eigener Vinothek. Der Name ist abgeleitet vom italienischen «Bottega e Cucina».

Das Startup TomoDomo realisiert bereits die vierte Hotelumnutzung

Das Domo Central ist bereits die vierte Hotelumnutzung, welche das Startup TomoDomo in der Region Zürich realisiert hat. Die ersten Projekte waren das Hotel X-TRA in Zürich sowie das Fly Away und Teile des Hotels Allegra in Kloten.

Bei den Gästen stösst das Angebot auf immenses Interesse. Die Häuser sind fortwährend ausgebucht. Die Planung für die Umnutzung des Leoneck Swiss Hotels begann kurz nach dessen pandemiebedingter Schliessung im Sommer 2020.

Dazu Domenic Zembrod, Geschäftsführer der Fred Tschanz AG: «Auf einen Schlag brach der Hotelmarkt zusammen. Coliving ist eine der Antworten auf die neuen Gegebenheiten. Ebenso ein volldigitales Gästeerlebnis, welches zum Jahresstart 2022 im Nebengebäude Einzug nehmen wird. Das Leoneck Swiss Hotel ist zurück und mit ihm das Leben im Haus.»

Das Designkonzept vom im 30-er-Jahre-Stil inspiriert

Das Designkonzept des «Domo Central» ist geprägt vom 30er-Jahre-Stil. Es nimmt die Geschichte des 1935 erbauten Hauses auf. Die neuen Aufenthaltsräume sind beispielsweise in Pastellfarben gehalten, welche in der damaligen Zeit oft verwendet wurden. Aufgrund der Rohstoffknappheit wurden die Farben damals mit weisser Farbe verdünnt.

Dazu meint Johannes Peter, Gründer von TomoDomo: «Jedes unserer Häuser ist sehr individuell gestaltet. Beim «Domo Central» wollten wir auf die Entstehungszeit des Gebäudes und die Nähe zum Central eingehen. Das «neue» Central soll eine Alternative zum anonymen Stadtleben bieten. Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden und freuen uns darauf, das Haus wiederzubeleben.»

Es sind weitere Gebäude in Zürich und Umgebung geplant

Die Idee zu TomoDomo hatte Johannes Peter aufgrund seines eigenen Bedürfnisses nach Gemeinschaftsräumen. Er lebte einige Jahre in Coliving Häusern im Ausland und wohnt jetzt zusammen mit Frau, Freunden und Kind in einem Coliving Haus in Wollishofen, Zürich.

Durch die neuen Tomo Domo Häuser in der Schweiz will er das Coliving Konzept einem breiten Publikum zugänglich machen. Geplant sind weitere Gebäude in Zürich und Umgebung, welche in den nächsten Monaten umgesetzt werden.

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