Die 2012 von einem Brand beschädigten Teile der Roten Fabrik in Zürich-Wollishofen können nach einem langen Rechtsstreit nun wie geplant instand gesetzt werden.
Wollishofen Zürich
Die Rote Fabrik in Zürich-Wollishofen. (Symbolbild) - Keystone

Das Bauvorhaben sieht eine Wiederherstellung der vom Feuer zerstörten Räume im denkmalgeschützten Fabrikensemble, die Instandsetzung des Trakts B und ein teilweiser Ausbau vor. Der von Anwohnenden dagegen erhobene Rekurse lehnte das Bundesgericht 2021 letztinstanzlich ab.

Inzwischen sei jedoch ein allgemeiner, markanter Preisanstieg erfolgt, hält der Stadtrat in einer Mitteilung vom Mittwoch, 15. Juni 2022, fest. Zudem hätten sich die gesetzlichen Anforderungen geändert und die Altlastensanierung gestalte sich aufwendiger als ursprünglich gedacht. Der 2018 vom Gemeinderat bewilligte Kredit von 24,2 Millionen Franken reiche deshalb nicht mehr aus.

Arbeiten dauern von 2023 bis 2025

Der Stadtrat genehmigte nun Zusatzkredite von insgesamt 6,4 Millionen Franken. Die Arbeiten sollen im Januar 2023 beginnen und bis April 2025 dauern.

Zeitgleich mit diesen Arbeiten will der Stadtrat die Trakte A, B und C des Kultur- und Freizeitzentrums weiter ausbessern, «um die Rote Fabrik für die kommenden 15 Jahre und somit bis zur nächsten planmässigen Gesamtinstandsetzung gebrauchstauglich zu erhalten».

So sollen zwischen Januar und Juli 2023 unter anderem die Flachdächer erneuert, Altlasten saniert sowie verschiedene Lüftungs-, Sanitär- und Elektroanlagen ersetzt werden. Der Stadtrat bewilligte dafür weitere Ausgaben in Höhe von 4,6 Millionen.

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