Sexismus

    Bisher 312 Meldungen auf der Zürcher Sexismus-Meldeplattform

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Zwei Wochen nach dem Start der Zürcher Sexismus-Meldeplattform «Zürich schaut hin» sind 312 Meldungen zu möglichen Belästigungen und Übergriffen eingegangen. Für eine inhaltliche Aussage zu diesen Meldungen ist es aber noch zu früh.

    sexuelle belästigung
    Die Hand aufs Knie gelegt, ist ein Schritt zu weit (Symbolbild). - Keystone

    Die Plattform müsse noch eine Weile laufen, bis eine inhaltliche Aussage zu den Meldungen gemacht werden könne, hiess es bei der Stadt auf Anfrage.

    Auf der Website von «Zürich schaut hin» können Personen, die wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung belästigt wurden, die Vorfälle anonym melden. Die Meldungen sollen dabei helfen, die Datenlage zum Thema zu verbessern.

    Die Plattform ersetzt jedoch nicht den Gang zur Polizei. Die Plattform weist ausdrücklich darauf hin, sich allenfalls auch bei der Polizei zu melden und Anzeige zu erstatten. Zudem bietet sie Hinweise zu Beratungsangeboten.

    Das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Stadt Zürich war, dass drei von vier homo-, bi- oder pansexuellen Menschen im öffentlichen Raum schon einmal belästigt worden zu sein. Bei Heterosexuellen war es jeder und jede zweite. Besonders häufig von sexueller Belästigung berichteten junge Frauen.

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