Am Sonntag, den 3. Oktober 2021 empfängt Zug United den formstarken HC Rychenberg zum Vergleich in der fünften Runde der NLA.
Unihockey (Symbolbild)
Unihockey (Symbolbild) - Keystone

Zwei Pflichtsiege, ein etwas glückhafter Erfolg nach Penaltyschiessen bei Alligator Malans und zuletzt ein nicht unbedingt erwarteter Stolperer gegen Chur. Die Saison von Zug United ist nach vier Umgängen noch schwierig zu deuten. Und gastiert mit dem HC Rychenberg Winterthur eine Mannschaft, die am letzten Wochenende ihre beiden Partien souverän gewann und bis auf zwei Punkte zu den Zugern aufgeschlossen hat.

Die Zürcher haben den Anspruch, zur Spitzengruppe in der NLA zu gehören. Diesem Anspruch werden die Winterthurer auch regelmässig gerecht. Letzte Saison forderten sie im Playoff-Halbfinal Alligator Malans über sechs Spiele und auch in dieser Spielzeit knöpften sie dem Titelaspiranten aus dem Bündnerland bereits wieder einen Zähler ab.

Das Kader Winterthurs liefert Qualität

Zwar sind die grossen ausländischen Namen, die einst das HCR-Dress überstreiften, in der Eulachstadt nur noch blasse Erinnerung. Mit Patrik Doza, zuletzt immerhin Captain der tschechischen Nationalmannschaft, verliess im Sommer der vorläufig letzte prominente Name Winterthur. Für ihn kam der hierzulande wenig bekannte schwedisch-norwegische Doppelbürger Markus Lindgjerdet, der sich aber mit fünf Toren in den ersten vier Partien bestens eingeführt hat.

Und auch sonst verfügt das Kader Winterthurs fraglos über Qualität. Neben eigenem Nachwuchs realisieren bei Rychenberg auch immer wieder Spieler aus der Thurgauer Talentschmiede den Durchbruch in der höchsten Liga wie beispielsweise die Conrad-Brüder.

Im kommenden Duell geht es um den Erhalt in der Spitzengruppe

Im direkten Duell am Sonntag, den 3. Oktober 2021 wird es für beide Teams darum gehen, die Weichen für den weiteren Saisonverlauf zu stellen. Mit einem Sieg bleibt man in der Spitzengruppe, mit einer Niederlage steht man unvermittelt im Kampf um einen Playoff-Platz, der in dieser Saison wohl noch knapper sein wird als in den Vorjahren.

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