Zug Tourismus verzeichnet starkes Wachstum und hohe Sichtbarkeit
Zug Tourismus blickt auf ein erfolgreiches Tourismusjahr 2025 mit mehr Logiernächten, wachsender Reichweite und Fortschritten in der Nachhaltigkeit zurück.

Rund 80 Mitglieder, Partnerinnen und Partner sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus blickten am Mittwoch, 20. Mai 2026 gemeinsam auf das erfolgreiche Tourismusjahr 2025 zurück. «Die markant gestiegene Sichtbarkeit und das starke Wachstum bestätigen, dass Zug als Destination zunehmend an Ausstrahlung gewinnt – national wie international. Diesen Erfolg verdanken wir starken Partnerschaften und dem gemeinsamen Engagement für unsere Region», sagt Dominic Keller, Geschäftsführer von Zug Tourismus. Weiter betont Keller wiederholt, dass neben der touristischen Vermarktung auch zunehmend die Identifikation der Einheimischen mit ihrer Region im Fokus stehe.
Peter Hausherr, Gemeindepräsident Risch, begrüsste die Gäste in der Suurstoffi und betonte die positive Entwicklung der Gemeinde sowie die Bedeutung verschiedener Projekte für die touristische Weiterentwicklung der Region.
Sämtliche statutarischen Geschäfte wie die Annahme des Jahresberichts, die Jahresrechnung 2025 sowie das Programm und Budget 2026 wurden einstimmig genehmigt. Die Vorstandsmitglieder und der Präsident Andreas Zgraggen wurden mit Applaus in ihren Ämtern bestätigt.
Rückblick auf das Tourismusjahr 2025
Wichtige Projekte und Entwicklungen prägten das Tourismusjahr 2025. Insbesondere konnte Zug Tourismus seine Sichtbarkeit 2025 deutlich steigern. Die Website erreichte mit 1.5 Millionen Aufrufen (+127 Prozent gegenüber 2023) einen neuen Höchstwert. Parallel dazu konnte auch die mediale Präsenz markant gesteigert werden. Die Print Reichweite erreichte 147 Millionen Kontakte (im Jahr 2024 waren es 70 Millionen) und unterstreicht die nationale Sichtbarkeit der Destination.
Im Bereich Logiernächte konnten ebenfalls erfreuliche Ergebnisse verzeichnet werden. Diese stiegen gegenüber dem Vorjahr um ganze 12 Prozent, was die positive Entwicklung der Destination bestätigt.
Besonders positiv war auch die Weiterentwicklung im Bereich Nachhaltigkeit: Zug Tourismus unterstreicht immer mehr damit das Engagement für eine langfristig verantwortungsvolle Destinationsentwicklung. Insgesamt beteiligen sich bereits 32 touristische Betriebe im Kanton am Swisstainable-Programm – ein Wachstum von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nachhaltiger Tourismus bedeutet für Zug Tourismus nicht nur ökologische Verantwortung, sondern auch einen Mehrwert für Bevölkerung, Wirtschaft und regionale Lebensqualität. Das Angebot für die kostenlose Nutzung des öffentlichen Verkehrs während des Sommerhalbjahres im Rahmen der Zug Card verzeichnete insgesamt 2696 Aktivierungen – eine Steigerung von 336 Prozent gegenüber 2024.
Veranstaltungen wie die Happy Day Suppenaktion, der Gastauftritt am Sechseläuten und im Jahr 2026 auch die Morgarten Festspiele schaffen weiter nicht nur touristische Sichtbarkeit, sondern festigen auch die Identifikation der Bevölkerung mit dem Kanton Zug.
Ausblick auf das Tourismusjahr 2026
Ein zentrales Thema bleibt die geplante Revision des Gesetzes über die Beherbergungsabgabe. Vorgesehen wäre eine Erhöhung auf 3.50 Franken pro Logiernacht, wobei weitere politische Prozess sowie der Zeitpunkt einer möglichen Umsetzung jedoch noch offen sind. Aus Sicht von Zug Tourismus wäre die Anpassung jedoch wichtig, um bestehende Leistungen wie die Zug Card, digitale Gästeservices und eine zeitgemässe Tourismusinformation langfristig sichern und weiterentwickeln zu können. Ohne zusätzliche Mittel könnten zentrale touristische Angebote künftig nur eingeschränkt weitergeführt werden. Mit innovativen Projekten, starken Partnerschaften und einem klaren Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Verbundenheit will Zug Tourismus die Attraktivität des Kantons sowohl für Gäste als auch für die Bevölkerung langfristig weiterentwickeln.






