Stefan Thöni, Präsident der Partei für Rationale Politik, Allgemeine Menschenrechte und Teilhabe (Parat), will erneut in das Zuger Verwaltungsgericht.
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Ein Gerichtssaal. (Symbolbild) - dpa

Stefan Thöni, Präsident der Partei für Rationale Politik, Allgemeine Menschenrechte und Teilhabe (Parat), kandidiert erneut für die Ersatzwahl ins Zuger Verwaltungsgericht. 2018 hatte er die Wahl verpasst.

Mit seiner Kandidatur am 28. November wolle Thöni der Vergabe der Richterposten «nach Parteibuch» entgegentreten, teilte die Partei mit. Bereits vor drei Jahren bei seiner erfolglosen Kandidatur für einen Sitz im siebenköpfigen Verwaltungsgericht hatte Thöni kritisiert, dass die Richter nicht von denselben Parteien abhängig sein sollten, denen Regierungs- und Kantonsräte angehören.

Das Verwaltungsgericht wirkt als oberste kantonale Gerichtsbehörde vorwiegend als Beschwerdeinstanz gegenüber dem Regierungsrat und der Verwaltung. Es besteht aus sieben Mitgliedern und sechs Ersatzmitgliedern, die vom Volk für eine Amtsdauer von sechs Jahren gewählt werden.

Die Eingabefrist für Kandidierende läuft am Montagabend ab. Der 1985 geborene Informatikingenieur und Jurist Thöni setzt sich seit langem für mehr Transparenz im Kanton Zug ein. Unter anderem erreichte er, dass Verwaltungsgerichtsurteile seit 2020 online publiziert werden.

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