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    Kanton Zug: Jugendliche im Visier von Betrügern

    Zuger Polizei
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    Region Zug,

    Eine Täterschaft bringt vor allem junge Personen aus Zug mit frei erfundenen Geschichten dazu, einen grösseren Geldbetrag abzuheben und ihnen zu übergeben.

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    Im Kanton Zug bringen Betrüger junge Personen dazu, Geld abzuheben und ihnen das zu übergeben. - pixabay

    Die Täterschaft spricht ihre Opfer jeweils an stark frequentierten Orten wie beispielsweise in einem Einkaufszentrum oder an Bushaltestellen an.

    Mit glaubwürdig vorgetragenen, jedoch frei erfundenen Geschichten erschleichen sie das Vertrauen der Geschädigten und geben vor, dringend Bargeld zu benötigen.

    Dabei geben sie unter anderem an, auf einer Europareise ihr gesamtes Geld verloren zu haben und dringend Bargeld für die Rückreise zu benötigen, ihr Portemonnaie verloren zu haben und mittellos zu sein oder Geld für die Rückreise mit einer Fähre zu brauchen. In der Regel verlangen die Täter Bargeldbeträge zwischen 1'000 und 2'000 Franken.

    Mit Screenshots soll die Glaubwürdigkeit belegt werden

    Zur Untermauerung ihrer Geschichte zeigen die Täter den Geschädigten auf dem Smartphone Screenshots der angeblich bereits getätigter Rücküberweisung des Geldbetrags, teilweise in ausländischer Währung.

    In der Annahme, das Geld sei bereits überwiesen worden oder werde in Kürze gutgeschrieben, heben die Opfer das Bargeld ab und übergeben dieses dem Betrüger. Die versprochene Überweisung erfolgt jedoch nie.

    Die Täterschaft sprach Englisch

    In den letzten Tagen wurden der Zuger Polizei drei Fälle mit identischer Vorgehensweise gemeldet. Diese spielten sich im Einkaufscenter Zugerland in Steinhausen sowie rund um den Bahnhof Zug ab.

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    Mit Screenshots versuchten die Betrüger die Jugendliche zu überzeugen. (Symbolbild) - Keystone

    Bei den Opfern handelt es sich um eine 17-jährige Frau, einen 17-jährigen Mann sowie einen 23-jährigen Mann.

    Es handelt sich dabei um die ersten bekannten Fälle dieser Betrugsmasche im Kanton Zug. Die Täterschaft kommunizierte jeweils in englischer Sprache. Die Ermittlungen sind im Gang.

    Verhaltenstipps der Zuger Polizei

    Kein Bargeld an unbekannte Personen aushändigen, auch wenn eine Notlage glaubwürdig wirkt. Screenshots oder Vorzeigen von Überweisungen sind kein Zahlungsnachweis und können manipuliert sein.

    Geld gilt erst als erhalten, wenn es tatsächlich auf dem eigenen Konto gutgeschrieben ist. Bei Druck oder Unsicherheit: Gespräch abbrechen und Hilfe verweigern. Verdächtige Situationen umgehend der Polizei melden.

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    Kommentare

    User #9624 (nicht angemeldet)

    Junge sind halt heute sehr naiv. Glauben daran, dass das Geld an den Bäumen wächst.

    User #1717 (nicht angemeldet)

    Es gibt Leute die glauben halt einfach alles....

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