Mit der Kampagne «Rücksicht – Danke!» will Zofingen die SBB-Unterführung Strengelbacherstrasse sicherer machen. Dafür wurde ein Massnahmenpaket erarbeitet.
Das «Wirtshaus zur Markthalle» in Zofingen hat als Wirtschaft eine lange Geschichte, die sich bis in 17. Jahrhundert zurück verfolgen lässt. Traditionellerweise wurde die Wirtschaft in Kombination mit einer Metzgerei betrieben, die aber 1978 dem «Chäslädeli» Platz gemacht hat. - Zofingen
Das «Wirtshaus zur Markthalle» in Zofingen hat als Wirtschaft eine lange Geschichte, die sich bis in 17. Jahrhundert zurück verfolgen lässt. Traditionellerweise wurde die Wirtschaft in Kombination mit einer Metzgerei betrieben, die aber 1978 dem «Chäslädeli» Platz gemacht hat. - Zofingen - Nau.ch / Werner Rolli

Mit der Sensibilisierungskampagne «Rücksicht – Danke!» soll die Sicherheit für die Zufussgehenden und Velofahrenden in der SBB-Unterführung Strengelbacherstrasse in Zofingen verbessert werden. Zudem werden die Verkehrsflächen den Verkehrsteilnehmenden klarer zugewiesen und die Sicht verbessert.

Die Fuss- und Radwege der Unterführung Strengelbacherstrasse bilden eine wichtige Verbindung zwischen dem Bildungszentrum Zofingen und der Altstadt. Es handelt sich dabei um eine Kantonsstrasse mit kantonaler Radroute.

Aufgrund der engen Platzverhältnisse und der Kurve mit eingeschränkter Sicht kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Konflikten zwischen Zufussgehenden und Radfahrenden.

Darum hat der Zofinger Einwohnerrat das Postulat zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei der Unterführung Strengelbachrestrasse am 13. September 2021 an den Stadtrat überwiesen.

Es wurde ein Massnahmenpaket erarbeitet

Daraufhin haben die Sektion Verkehrssicherheit des Kantons und das Ressort Tiefbau der Stadt ein Massnahmenpaket erarbeitet, welches nun in den kommenden Wochen umgesetzt wird.

Folgende Massnahmen sind geplant: Signale und Bodenmarkierungen appellieren an die gegenseitige Rücksichtnahme und eine angemessene Geschwindigkeit.

Die Fussgänger und Velobereiche werden mit zusätzlichen Piktogrammen am Boden markiert. Die beiden Bereiche werden mit einer druchgezogenen Sicherheitslinie klarer getrennt.

Zur Verbesserung der Sicht beim westlichen Fussgängerstreifen wird der oberste Teil des Geländers entfernt. Der Radstreifen in den Bereichen Einfahrt Altstadt, Bahnhof-Parking und Einmündung Frikartstrasse wird mit einer roten Bodenmarkierung verdeutlicht.

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