Wie die Gemeinde Zofingen mitteilt, sucht die Jugendarbeit (OKJA) Zofingen Jugendliche für die Mitgestaltung.
Blick vom Heiternplatz auf dem Zofinger Hausberg Heitern auf die Altstadt mit der Stadtkirche und die Jurakette. - Zofingen
Blick vom Heiternplatz auf dem Zofinger Hausberg Heitern auf die Altstadt mit der Stadtkirche und die Jurakette. - Zofingen - Nau.ch / Werner Rolli

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) Zofingen hat ihre Angebote für Jugendliche geprüft und möchte diese gemeinsam mit Jugendlichen ausbauen. Wie die Gemeinde Zofingen mitteilt, sucht sie aktuell interessierte Oberstufenschülerinnen und -schüler für die Mitarbeit. In den letzten fünf Jahren hat sich bei der OKJA Zofingen viel getan.

Sie konnte ihr Angebot stetig erweitern und nebst Angeboten für Jugendliche auch solche für Kinder und junge Erwachsene bereitstellen. Diese finden grossen Anklang und gehören mittlerweile zum festen Angebot.

Jugendliche werden vorwiegend über spezifische Interessen angesprochen. Sie treffen sich von Oktober bis März beim Saturday Night Sports oder werden ganzjährig im Jugendkulturlokal OXIL bei der Planung und Umsetzung von Veranstaltungen gecoacht.

Seit 2020 bietet die OKJA gemeinsam mit der Schulsozialarbeit Zofingen zudem eine Projektwoche für Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler an.

Während einer Woche erlernen sie das Handwerk des Planens und Durchführens von Veranstaltungen und machen das Gelernte in einer Abschlussveranstaltung dem Publikum zugänglich.

Zugänglich sollen den Jugendlichen auch die Räumlichkeiten im Jugendkulturlokal sein. Mit dem Umbau des Obergeschosses konnte die OKJA vielfältig nutzbare Räume schaffen. Als kurz nach der Eröffnungsfeier die Pandemie ausgebrochen ist, musste die Bewerbung dieser Räumlichkeiten kurzerhand eingestellt werden. Mittlerweile kehrt das Leben langsam zurück, sodass auch Jugendliche die Räume nach Absprache nutzen können.

Auch wenn das Leben während des Lockdowns zeitweise fast stillstand, war die OKJA Zofingen ständig in Bewegung und hat unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen weiterhin Angebote für ihre Zielgruppen bereitgestellt.

Zudem hat sie die Zeit dafür genutzt, im Frühjahr 2021 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zur Wahrnehmung von Angeboten der OKJA zu befragen. Mehr als 200 Jugendliche haben an dieser Befragung teilgenommen und dabei ihre Ansichten und Ideen geäussert.

Umfrage zeigt Bedürfnisse auf

Die Auswertung der Ergebnisse hat gezeigt, dass in der Angebotsgestaltung für 12- bis 16-Jährige noch Potenzial liegt. So wurden Bedürfnisse geäussert, welche aktuell noch nicht abgedeckt werden.

Gerne würde die OKJA daher ihre Angebotspalette erweitern und bei deren Ausgestaltung die Jugendlichen von Beginn an einbeziehen. Dazu sucht sie derzeit Jugendliche, welche Lust haben mitzureden und mitzugestalten.