Zofingen erneut als kinderfreundlich ausgezeichnet
UNICEF Schweiz und Liechtenstein zeichnet Zofingen erneut als «Kinderfreundliche Gemeinde» aus. Ein Aktionsplan mit 20 Massnahmen soll die Stadt weiter stärken.

Wie die Stadt Zofingen mitteilt, ist die Stadt, nach der ersten Zertifizierung im Jahr 2021, nun bereits zum zweiten Mal durch UNICEF Schweiz und Liechtenstein als «Kinderfreundliche Gemeinde» ausgezeichnet worden. Um noch kindergerechter zu werden, setzt Zofingen einen Aktionsplan um. Mit der Rezertifizierung trägt die Stadt das Label erneut für vier Jahre.
Im Rahmen der Rezertifizierung hat die Begleitgruppe UNICEF der Stadt Zofingen, die sich aus den verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung zusammensetzt, den Aktionsplan 2026 bis 2029 mit Massnahmen erarbeitet. Als Grundlage dienten verschiedene Umfragen und Begehungen mit Kindern, Jugendlichen und Familien.
Diese fanden unter anderem am Aargauer Familientag (2022 und 2024), in der Aufsuchenden Arbeit Zofingen sowie im Rahmen des Altstadtprozesses (2023 und 2024) statt. Weiter wurden aktuell laufende politische und gesetzliche Entwicklungen auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene, das Legislaturprogramm des Stadtrats 2022–2026 sowie die Massnahmen aus dem Aktionsplan 2022 bis 2025 berücksichtigt.
20 Massnahmen für ein noch kinderfreundlicheres Zofingen
Mit dem UNICEF-Label verfolgt die Stadt Zofingen das Ziel, die Lebensqualität für Kinder und Jugendliche sowie für Familien kontinuierlich zu verbessern.
Die 20 Massnahmen beziehen sich auf verschiedene Aktionsfelder wie die Förderung in der Frühen Kindheit, eine kinderfreundlichere Verwaltung, kindergerechtere Gestaltung von Aussen- und Freiräumen sowie auch die Integrations- und Inklusionsförderung von Kindern und Jugendlichen.
Dazu sagt die zuständige Stadträtin Rahela Syed: «Die Massnahmen beinhalten auch neue Projekte, vorwiegend geht es aber darum, Kinder, Jugendliche und Familien in geplante Projekte der Stadt einzubeziehen.»
Die erwähnten Umfragen mit den Kindern, Jugendlichen und Familien haben insbesondere gezeigt, dass vor allem kinderfreundliche Aussenräume und Begegnungsorte für Familien und Jugendliche in der Bevölkerung ein Bedürfnis sind.










