Zofingen AG: Nationalparkdirektor erzählt von 112 Jahren Forschung
Im Museum Zofingen AG spricht Nationalparkdirektor Ruedi Haller am Freitag, 6. November 2026, über 112 Jahre Forschung im Schweizerischen Nationalpark.

Welche Erkenntnisse ermöglichen 112 Jahre kontinuierliche Forschung und Sammlungstätigkeit im Schweizerischen Nationalpark? Nationalparkdirektor Ruedi Haller gibt im Museum Zofingen Einblicke.
Der Schweizerische Nationalpark zählt zu den wenigen Gebieten weltweit, in denen sich natürliche Prozesse seit mehr als einem Jahrhundert weitgehend unbeeinflusst von direkten menschlichen Eingriffen entfalten können – und systematisch dokumentiert und erforscht werden. Diese aussergewöhnliche Situation bildet die Grundlage für diese langfristig angelegte, kontinuierliche Beobachtung und wissenschaftliche Untersuchung von Ökosystemen.
Langzeitdaten und Bildarchive zeigen ökologische Veränderungen
Die dabei entstandenen Langzeitdaten, naturkundlichen Sammlungen und umfangreichen Bildarchive stellen heute einen einzigartigen Forschungsfundus dar. Sie erlauben differenzierte Analysen ökologischer Veränderungen – von Vegetationsdynamiken und Wildtierpopulationen bis hin zu aktuellen molekulargenetischen Fragestellungen. Sie zeigen präzise, wie sich Ökosysteme über Jahrzehnte verändern.
Im Rahmen der Sonderausstellung «Sammeln. Bewahren. Zeigen. 125 Jahre Schätze aus der Natur» im Museum Zofingen gibt Ruedi Haller in seinem Vortrag spannende Einblicke in diese Datengrundlagen und zeigt anhand konkreter Beispiele, was sich daraus über die Dynamik der Natur lernen lässt.
Der Vortrag findet am Freitag, 6. November 2026, 19–20.15 Uhr, im Museum Zofingen statt und ist eine Kooperation mit der HVZ (Historische Vereinigung) und der VHS (Volkshochschule) Zofingen.
Für diese Veranstaltung ist keine Anmeldung nötig. Der Eintritt ist kostenlos. Eine freiwillige Spende unterstützt die Arbeit des Museums Zofingen.









