Die Stadt Zofingen hat zukunftsweisende Grundsatzentscheide für die Weiterentwicklung der Informatik in 2022 gefällt.
Ein Laptop
IT-Bereich (Symbolbild). - Pixabay

Als wesentliche Stossrichtung soll die IT-Organisation vereinheitlicht werden, um das Beste aus zwei Organisationen zu vereinen und Synergien nutzen zu können. Die heute vollständig getrennten IT-Organisationen von Verwaltung inklusive Seniorenzentrum und Polizei sowie Schule sollen in einer Organisation zusammengeführt und damit insgesamt gestärkt werden. Darin spiegelt sich auch der zentrale Entscheid, die IT weiterhin intern zu betreiben und nicht auszulagern.

Als weitere Stossrichtung sollen zukunftsträchtige Cloud-Dienste bevorzugt genutzt werden, anstatt wie bisher die Software hauptsächlich intern auf eigenen Servern zu betreiben. Zudem sollen flexible Arbeitsplatzmodelle unterstützt werden.

Diese Stossrichtung hat die Ausgestaltung der Arbeitsplätze und Sitzungszimmer in allen Teilbereichen der Stadt für flexible und mobile Arbeitsweisen sowie verschiedene Zusammenarbeitsformen physisch, virtuell und hybrid im Fokus.

Als Nächstes erfolgt die Umsetzungsplanung

Für die Mitarbeitenden der gesamten Stadtverwaltung inklusive der Schule sollen optimierte Voraussetzungen zur Erfüllung der Arbeit beziehungsweise des Bildungsauftrags geschaffen werden. Gestützt auf die definierten Stossrichtungen erfolgt nun als Nächstes die Umsetzungsplanung.

Die Umsetzung selber wird sich voraussichtlich über mehrere Jahre erstrecken, um auch die Lebenszyklen der bestehenden Infrastruktur zu berücksichtigen. In der Zwischenzeit nötige Ersatz- oder Ergänzungsbeschaffungen, wie zum Beispiel aktuell die Ergänzung der Tablets an der Schule, werden jeweils genau geprüft, damit sie mit den beschlossenen strategischen Stossrichtungen vereinbar sind.

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