Der historisch bedeutsame Scholl-Brunnen wird im Park beim Museum Zofingen platziert. Unter den mächtigen Bäumen entsteht dadurch ein Ensemble mit Sitzbänken.
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Blick vom Heitern auf die historische Altstadt. Die Stadtkirche Zofingen Basilika im romanisch-gotischen Stil gilt als Wahrzeichen der Stadt. Das heutige Kirchengebäude geht auf die Gründung eines Chorherrenstifts durch die Frohburger Ende des 11. Jahrhunderts zurück, das dem Heiligen Mauritius geweiht war. Im Zuge der Reformation im Jahr 1528 wurde das Chorherrenstift aufgelöst. Heute ist die Stadtkirche im Besitz der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Zofingen. - Zofingen - Nau.ch / Werner Rolli

Ursprünglich sollte der Scholl-Brunnen den bestehenden Brunnen auf der Oberen Promenade in der Zofinger Altstadt ersetzen. Dieser wurde 1991 durch Lehrlinge der Gewerbeschule erstellt. Nach Bekanntgabe dieser Pläne ist aus der Bevölkerung Kritik laut geworden.

Der Stadtrat hat darauf reagiert. Er beschloss, dass der Lehrlingsbrunnen stehen bleibt. Zudem hat er für den Scholl- Brunnen einen würdigen Alternativstandort gefunden. Dieser liegt im Park beim Sitzplatz längs dem Fussweg zwischen Museum und Stadtsaal.

Der Baubeginn soll im Frühjahr 2022 erfolgen

Auch an diesem Standort kann der Brunnen an das städtische Quellleitungsnetz angeschlossen werden. Das Brunnenwasser wird zur Versickerung gebracht. Es resultieren Gesamtkosten von ca. 50'000 Franken. Dies sind rund 15'000 Franken mehr als ursprünglich vorgesehen – bedingt durch die längere Leitungsführung ab der Genreal-Guisan-Strasse bis zum neuen Brunnenstandort.

Zudem plant der Stadtrat, den Fussweg zu beleuchten, was einer wiederholt geäusserten Forderung der Bevölkerung entspricht. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Frühjahr 2022 ausgeführt.

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