Miriam und Walter Frutiger stellen erstmals gemeinsam aus
Vom 16. Oktober bis 1. November zeigen Miriam und Walter Frutiger im Atelier Worb erstmals gemeinsam Zeichnungen und Gemälde unter dem Titel «Sensible Räume».

Wie das Atelier Worb schreibt, startet nach der Sommerpause die Galerie Atelier Worb mit einer besonderen Werkschau in die zweite Hälfte des Ausstellungsjahres 2026. Vom 16. Oktober bis zum 1. November 2026 zeigen Miriam und Walter Frutiger ihre Kunst in einer ersten gemeinsamen Ausstellung.
Seit Miriam Frutigers früher Kindheit verbindet Vater und Tochter das gemeinsame Zeichnen. Obschon beide künstlerisch ihre eigenen Wege gegangen sind; der Blick in die Welt des jeweils anderen ist bestehen geblieben. Walter Frutiger ist in mehreren Orten im Kanton Bern aufgewachsen. Die erste Auseinandersetzung mit der Malerei, die ihn nicht mehr losgelassen hat, erlebte er im Gymnasium Kirchenfeld.
Nach seinem Biologiestudium nahm er eine Tätigkeit als Restaurator auf, welche eine intensive Beschäftigung mit historischen Malmaterialien, -techniken und Pigmenten mit sich brachte. Neben Beruf und Familie rückte die künstlerische Arbeit in den Hintergrund, verschwand jedoch nie ganz aus Frutigers Leben. Seit 2022 arbeitet er an seinem eigenen Werk und Restaurierungsaufträgen, sowie einer mit einer Malgruppe in seinem Atelier in den Vidmarhallen im Liebefeld.
Während sie in ihrer Kindheit mit dem Zeichenstift Geschichten dargestellt hat oder die Natur dokumentierte, war das Zeichnen für Miriam Frutiger in ihren Teenagerjahren vor allem ein Instrument ihre Emotionen auszudrücken oder zu verarbeiten. Nach dem Vorkurs an der Schule für Gestaltung Bern absolvierte auch sie ein Biologiestudium, wo sie sich mit wissenschaftlichen Illustrationen befasste. Schon während ihrer Ausbildung nahm sie Aufträge als Illustratorin für Nationalparks und Publikationen an. Seit 2019 setzt sie den Fokus in ihrer Malerei wieder darauf Stimmungen zu erkunden und auszudrücken.
Sensible Räume
Unter dem Ausstellungstitel «Sensible» Räume gehen Vater und Tochter einen Dialog über ihre Kunst ein. Gemeinsam sehen sie das Schaffen von Kunst als Wahrnehmungserforschung und das Beherrschen von verschiedenen Techniken, sowie die Vertiefung ihrer eigenen Fragestellungen.
Während für Walter Frutiger Wahrnehmung, Wirkung und Vermittlung im Zentrum stehen, ist es für Miriam Frutiger das Erkunden und Festhalten von Stimmungen. Dieses Aufeinandertreffen im Atelier Worb ergibt eine besondere Dynamik, die in der Ausstellung in Szene gesetzt wird.
Ausgewählte Zeichnungen und Gemälde von Vater und Tochter werden in einen thematischen Dialog gestellt, der sowohl das Verbindende, als auch das Unterscheidende erfahrbar macht. So beherbergt die Ausstellung den sensiblem Raum zwischen Vater und Tochter, jener zweier Kunstschaffenden und der Raum zwischen Kunst und Betrachtenden.










