Wie die Gemeinde Wohlen AG berichtet, starten die Arbeiten für die Bachöffnung am 17. Januar 2022 und werden bis voraussichtlich April 2022 dauern.
Dorfzentrum Wohlen AG - Wohlen AG
Dorfzentrum Wohlen AG - Wohlen AG - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Der bisher eingedolte Wohlerbergbach, welcher aus nordöstlicher Richtung in die Bauzone einläuft, soll um- und gleichzeitig offengelegt werden.

Die mit dem Überbauungsprojekt «Bergmatte» zusammenhängende Bachfreilegung (Etappe 1) findet entlang der Parzellengrenzen (Bauzonengrenze) unter Einhaltung des für den Gewässerraums erforderlichen Uferstreifens statt.

Im Zuge dieser Arbeiten soll der Wohlerbergbach in der zweiten Etappe bis knapp vor den Rohrbühlweg auch freigelegt werden. Für die rund 9 Meter lange Unterquerung der Knobelstrasse ist ein sogenannter Maulprofilkanal mit durchgehender natürlicher Sohle vorgesehen.

Der Wohlerbergbach wird naturnah gestaltet

Mit dem Einbau verschiedener Strukturen (Ein- und Ausläufe aus Naturstein, Holzschwellen, Wurzelstöcke, Niederwassergerinne, sogenannten Faschinen (gebündelte Zweige und dickere Äste) und standortgerechter Uferbepflanzung, wird das Gerinne naturnah gestaltet und ökologisch aufgewertet.

Das entsprechende Wasserbauprojekt wurde vom Regierungsrat des Kantons Aargau am 20. Oktober 2021 bewilligt. Für die Etappe 1 übernimmt das «Konsortium Bergmatte» die Bauherrschaft.

Für die Etappe 2 übernimmt die Einwohnergemeinde Wohlen die Bauherrschaft. Die Arbeiten für die Bachöffnung fangen bei guter Witterung am 17. Januar 2022 an, und werden bis voraussichtlich April 2022 dauern. Während dieser Arbeiten bleibt die Knobelstrasse stets befahrbar.

Eine Umfahrung wird erstellt

Für den Bau des neuen Durchlasses unterhalb der Knobelstrasse wird örtlich eine kurze Umfahrung erstellt. Die Zufahrten zu den anliegenden Liegenschaften bleiben gewährleistet. Durch den Baustellenbetrieb können kurze Wartezeiten nicht ausgeschlossen werden.

Die zuständige Firma Meier Söhne Knecht AG sowie die Bauherrschaften setzen alles daran, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten.