Der Steuerabschluss der Gemeinde Hägglingen zeigt ein sehr erfreuliches Bild.
Gemeindehaus, Hägglingen - Hägglingen
Gemeindehaus, Hägglingen - Hägglingen - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Der Steuerabschluss der Gemeinde Hägglingen zeigt ein sehr erfreuliches Bild. Gesamthaft liegen die Steuererträge bei Fr. 7,8 Millionen, was einer Zunahme gegenüber dem Budget von Fr. 767’000 (+ 11 %) und gegenüber dem Vorjahr von Fr. 774'000 entspricht. Bei den Einkommens- und Vermögensteuern gab es Mehrerträge von Fr. 447’000.

Während bei den provisorischen Steuern des laufenden Jahres die Budgetabweichung Fr. 163’000 beträgt, konnten bei den Nachträgen aus den Vorjahren Mehrerträge von Fr. 284’000 vereinnahmt werden. Hingegen wurden die Quellensteuern um Fr 5'000 verfehlt. Die Aktiensteuern sind um Fr. 86'000 übertroffen worden. Seit über 20 Jahren ist dies der zweithöchste Zahlungseingang bei den Jur. Personen.

Brutto-Steuerausstand ist von 13.1 % auf 14.0 % leicht angestiegen

Die Sondersteuern sind jeweils nur schwer zu budgetieren und weisen dementsprechend grosse Abweichungen aus. Die Nachsteuern und Bussen sind um Fr. 17'000 und die Grundstückgewinnsteuern um Fr. 257'000 übertroffen worden. Bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern beträgt hingegen der Minderertrag Fr. 18'000.

Der Brutto-Steuerausstand ist von 13.1 % auf 14.0 % leicht angestiegen (Kanton 14.4 %). Für nichtbezahlte Steuerforderungen mussten 432 Mahnungen und 141 Betreibungen ausgestellt werden. Gemäss kant. Vorgaben sind die Mahnungen und Betreibungen neu gebührenpflichtig.

Noch nie ein besserer Steuerabschluss

In der Gesamtbetrachtung ist in Hägglingen noch nie ein besserer Steuerabschluss ausgewiesen worden. Ob weiterhin mit ähnlich guten Zahlen gerechnet werden kann, ist in der aktuellen Pandemie-Lage nur schwer abzuschätzen.

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