Die Winterthurer Stimmberechtigten entscheiden am 28. November über ein neues Klimaziel der Stadt. Zur Abstimmungen gelangen die Varianten, die Treibhausgasemissionen entweder bis 2040 oder bis 2050 auf netto Null zu senken.
Winterthur Polizei Gesicht Biss
Die Sicht auf Winterthur (Symbolbild). - Pixabay

Schon seit 2012 verfolgt die zweitgrösste Stadt im Kanton Zürich ein Klimaziel, nämlich eine Reduktion auf zwei Tonnen CO2-Äquivalenten pro Person und Jahr bis 2050. Gemäss den Berichten des Weltklimarates wird das aber nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken. Nötig sei stattdessen eine weltweite Reduktion der Treibhausgasemissionen auf netto Null Tonnen CO2 bis spätestens 2050.

Der Stadtrat und eine Mehrheit des Gemeinderates wollen das städtische Klimaziel deshalb nun deutlich verschärfen: Netto Null bereits 2040.

Ursprünglich schlug der Stadtrat dem Parlament Netto Null bis 2050 vor. Nachdem dieses sich aber für 2040 aussprach und eine Variantenabstimmung vorschlug, schloss sich der Stadtrat dieser Empfehlung an.

Eine Minderheit des Parlamentes hätte lieber an 2050 festgehalten, weil es realistischer sei als bis 2040. Ebenfalls eine Minderheit des Gemeinderates lehnte beide Varianten ab, weil sie schwerwiegende negative finanzielle Folgen befürchtete.

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