Winterthur startet Planung für neues ÖV-System

    Langfristig braucht es in Winterthur ein neues «Hochleistungssystem für den öffentlichen Verkehr»: Aus heutiger Perspektive ist dieses zwar in den nächsten 40 Jahren noch nicht nötig - die ersten Überlegungen, wie der Systemwechsel erfolgen soll, werden aber bereits gestartet.

    Der öffentliche Verkehr will attraktiver werden. (Symbolbild)
    Der öffentliche Verkehr will attraktiver werden. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/Ti-PRESS/PABLO GIANINAZZI

    «Um 2060 bereit zu sein, ist es wichtig, vorausschauend und umfassend die möglichen Entwicklungen in den nächsten 25 Jahren zu prüfen und zu entscheiden, wann und wie die umfangreiche Planung anzugehen ist», schreibt die Stadt in einer Mitteilung vom Dienstag.

    Der Stadtrat hat Stadtbus Winterthur deshalb beauftragt, sich gemeinsam mit dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) mit einer ersten Grobevaluation eines neuen künftigen Mobilitätssystems zu befassen.

    Dies ist mit Kosten von rund 200'000 Franken verbunden, die entweder vom ZVV oder von der Stadt zu tragen sein werden. Für die in der Folge notwendigen vertiefenden Studien ist gemäss Mitteilung mit über zwei Millionen Franken zu rechnen.

    Die Grobevaluation soll im Jahr 2022 gestartet werden. Ziel sei es, Ende desselben Jahres über eine Grobstudie zu verfügen. «Diese dient dannzumal als Entscheidungsgrundlage, um gegebenenfalls eine umfassende Evaluation anzugehen.»

    Wie das neue ÖV-System aussehen soll, ist noch unklar: Dies ist unter anderem abhängig vom weiteren Wachstum der Stadt, den technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen.

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