Winterthur hat neue Partnerin für den öffentlichen Plakataushang

Wie die Stadt Winterthur berichtet, wurde der «Clear Channel Schweiz AG» der Zuschlag für den öffentlichen Plakataushang ab 1. Januar 2023 neu vergeben.

Die Stadthausstrasse in Winterthur.
Die Stadthausstrasse in Winterthur. - Nau.ch / Simone Imhof

Im Rahmen der Ausschreibung des öffentlichen Plakataushangs – ausgenommen ist die Plakatierung an öffentlichen Verkehrsmitteln und Buswartehallen, die durch Stadtbus Winterthur verwaltet werden – sind vier Angebote eingereicht worden.

Die «Clear Channel Schweiz AG» hat den Zuschlag für die Lose eins und drei erhalten.

Beim Los eins geht es um die Konzession für die Bewirtschaftung von rund 655 permanenten Plakatwerbeanlagen respektive 913 Flächen auf öffentlichem Grund.

Das Los drei ist das Plakatieren an den zukünftigen digitalen Cityplan-Anlagen, von denen drei geplant sind.

Keine Plakatierung an Bauwänden

Jährliche Einnahmen aus der Konzessionsgebühr erhöhen sich mit neuem Vertrag.

Im neuen Vertrag ist das Plakatieren an digitalen Flächen neu vorgesehen, jedoch in einem beschränkten Umfang (drei digitale Cityplan-Anlagen und zwei Screens an der Personenunterführung Süd).

Auf die Vergabe des Rechts zum Plakatieren an Bauwänden wurde verzichtet, weil das einzig eingereichte Angebot nicht genug attraktiv und die Möglichkeit des Verzichts explizit in der Ausschreibung vorgesehen waren.

Einnahmeplus für die Stadt

Die jährlichen Einnahmen der Stadt aus der Konzessionsgebühr erhöhen sich mit dem neuen Vertrag um jährlich rund 400'000 auf neu rund 1,2 Millionen Franken.

Die Rekursfrist gegen den Zuschlag läuft bis zum 26. Oktober 2022.

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