Stadtparlament sagt deutlich Ja zum «Schützi»-Ausbau

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Winterthur Stadt,

Das Stadtparlament bewilligt den 35-Millionen-Kredit für den Ausbau der Schützenwiese. Am 27. September 2026 entscheidet die Winterthurer Stimmbevölkerung.

FC Winterthur
Der FC Winterthur ist ein Fussballclub aus Winterthur im Kanton Zürich. Die Winterthurer tragen ihre Heimspiele im Stadion Schützenwiese aus. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie der FC Winterthur berichtet, hat das Winterthurer Parlament am Montag in einer engagierten Debatte den 35-Millionen-Kredit für zwei neue Stirntribünen und ein neues Betriebs- und Garderobengebäude auf der Schützenwiese mit 51:1 Stimmen (bei zwei Enthaltungen) angenommen.

Die Parteien von links bis rechts waren sich in ihren Voten einig: Die Erneuerung der veralteten Infrastruktur ist nötig. Das vorliegende Projekt ist zweckmässig und gut umgesetzt.

Vom Ausbau profitieren neben der 1. Mannschaft auch der Frauenfussball und der Nachwuchs. Der FCW ist in der Stadt stark verankert, leistet auf sportlicher und gesellschaftlicher Ebene gute/wichtige Arbeit und hat mit «Friede, Freiheit, Fussball» eine Marke mit grosser und positiver Ausstrahlung geschaffen.

Stadionprojekt mit Rückhalt

Fussball ist der Teamsport mit der breitesten Wirkung (Interesse, nationale Ausstrahlung). Die Schützenwiese und der FCW sind ein Publikumsmagnet: Über 150'000 Fans pilgern pro Saison an die Heimspiele im altehrwürdigen Stadion – nur die Tagesbetriebe Technorama und Geiselweid ziehen jährlich noch mehr Publikum an.

Der FCW leistet mit mind. 2,6 Millionen Franken einen substanziellen Beitrag an die Kosten des Ausbaus. Der Betrag entspricht zehn Prozent der Kosten für die beiden Stirntribünen.

Während die parlamentarische Sachkommission Stadtbau die Vorlage im Vorfeld mit 7:2 Stimmen angenommen hatte, sprach sich auch das Stadtparlament deutlich für das vorliegende Projekt aus: Von den 60 Parlamentsmitgliedern waren 54 anwesend, 51 stimmten für den Ausbaukredit von rund 35 Millionen Franken, nur ein Parlamentarier sagte Nein, zwei enthielten sich.

Volksabstimmung am 27. September

Damit hat die für den FCW so elementare Vorlage eine weitere wichtige Hürde erfolgreich genommen. Als nächstes werden die politischen Parteien ihre Parolen fassen.

Die Volksabstimmung über den Ausbau findet am 27. September 2026 statt, der Baustart ist für 2027 geplant. Nun geht es darum, die stimmberechtigte Bevölkerung in Winterthur mit Argumenten zu überzeugen und dazu zu animieren, an die Urne zu gehen und Ja zu stimmen.

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