Millionenpaket für zeitgemässe Fussball-Infrastruktur

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Winterthur investiert in den Sport: Mit einem neuen Kunstrasenfeld für 1,98 Millionen Franken auf dem Steinacker werden die Trainingskapazitäten massiv erhöht.

Die Sportanlage Deutweg in Winterthur.
Die Sportanlage Deutweg in Winterthur. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Winterthur berichtet, beantragt der Stadtrat dem Stadtparlament einen Kredit von 1,98 Millionen Franken für den Bau eines Kunstrasenfeldes auf der Sportanlage Steinacker. Gleichzeitig hat er gebundene Ausgaben von 670'000 Franken für Sanierungsarbeiten auf der Sportanlage bewilligt.

Die Sportanlage Steinacker in Seen besteht aktuell aus vier Naturrasenfeldern (Hauptplatz, Nebenplatz, zwei kleinere Naturrasenspielfelder), einer Mini-Pitch-Anlage zur multifunktionalen Nutzung und einem Garderobengebäude mit vier Garderoben für Teams.

Auf der Anlage trainiert der Fussballclub Phönix mit 33 Teams (2 Frauen-, 5 Männer-, 6 Juniorinnen-, 20 Juniorenteams). Mit rund 360 gemeldeten Kindern und Jugendlichen gehört der FC Phönix zu den grössten Nachwuchsfussballclubs der Stadt Winterthur.

Moderne Spielfläche für ganzjährigen Betrieb

Auf der Sportanlage Steinacker soll ein bestehendes Naturrasenfeld zu einem Kunstrasenfeld umgebaut werden. Vorgesehen sind ein unverfüllter Kunstrasen – das heisst es wird kein Kunststoffgranulat verwendet – sowie der Einbau einer Bewässerungsanlage.

Der neue Kunstrasen kann sowohl für Trainings als auch für Spiele bis zur 2. Liga Interregional genutzt werden. Dazu beantragt der Stadtrat dem Stadtparlament einen Kredit von 1,98 Millionen Franken. Damit werden künftig mehr Nutzungsstunden und ein ganzjähriger Fussballbetrieb möglich sein. Ziel ist es, den Kunstrasen 2027 in Betrieb zu nehmen.

Gleichzeitig werden Instandsetzungsmassnahmen für die über 30-jährige Sportanlage geplant: Für die Erneuerung der Werkleitungen (Wasser und Strom), die Instandsetzung der Ballfangzäune und die Umrüstung der Beleuchtungsanlage auf LED hat der Stadtrat gebundene Ausgaben von 670'000 Franken bewilligt.

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