Geologische Untersuchungen für Zentrumserschliessung in Winterthur

Wie die Stadt Winterthur mitteilt, werden ab August 2023 geologische Untersuchungen für die Zentrumserschliessung Neuhegi-Grüze durchgeführt.

Winterthur
Die Steinberggasse Winterthur. (Archivbild) - Nau.ch / Simone Imhof

Der motorisierte Individualverkehr aus Neuhegi und Grüzefeld soll gemäss kantonalem Richtplan einen vereinfachten und direkten Zugang zum Autobahnanschluss in Oberwinterthur erhalten.

Die neue Erschliessungsstrasse soll mittels Tunnel unter Hegi zwischen den Knotenpunkten Frauenfelder-/Rietstrasse im Norden und Sulzerallee/Ohrbühlstrasse im Süden verlaufen.

Gegenwärtig führt das Tiefbauamt der Stadt Winterthur in Zusammenarbeit mit dem kantonalen Amt für Mobilität eine vertiefte Vorstudie durch, die die Machbarkeit und Zweckmässigkeit der geplanten Linienführung klären soll.

Dazu sind neben einer Erhebung der Verkehrsströme, die im vergangenen Monat stattfand, auch detaillierte Kenntnisse über die Verhältnisse im Untergrund nötig.

Geophysikalische Messungen während zehn Tagen

Ab August 2023 werden deshalb geologische Untersuchungen in einem Bereich, der sich vom Hegiberg im Süden über das Quartier Hegi bis zum Flugplatz im Norden erstreckt, durchgeführt.

Die notwendigen Untersuchungen werden mit möglichst schonenden Verfahren und verhältnismässig geringem Aufwand durchgeführt.

In einem ersten Schritt werden im August 2023 während rund zehn Tagen geophysikalische Messungen gemacht.

Zum Einsatz kommen seismische und geoelektrische Verfahren, welche rasch durchgeführt werden können.

Erkenntnisse werden mit Kernbohrungen überprüft

Beispielsweise wird für den Auf- und Abbau einer Messlinie von 300 Metern sowie die eigentliche Messung nur rund ein Tag benötigt.

Voraussichtlich im September 2023 werden dann in einem zweiten Schritt die gewonnenen Erkenntnisse unter anderem mit Kernbohrungen überprüft.

Dank den zuvor durchgeführten seismischen und geophysikalischen Messungen können diese nachgelagerten Untersuchungen auf ein Minimum beschränkt werden.

Gemessen wird ausschliesslich auf offenem Gelände und hauptsächlich auf öffentlichen Strassen und Standorten.

Kurzzeitige Verkehrsbehinderungen sind möglich

Zur möglichst vollständigen Aufnahme finden die Messungen teilweise jedoch auch auf privaten Liegenschaften statt. Die Eigentümerschaften wurden vorgängig informiert.

Die Anwohner im Umfeld der geologischen Untersuchungen werden in einem separaten Schreiben ebenfalls detailliert informiert.

Bei den anstehenden Messungen können kleinräumige und kurzzeitige Verkehrsbehinderungen nicht ausgeschlossen werden.

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