Zum Schutz der Rosen im Rosengarten vor Schädlingen und Krankheiten werden nur noch biologische Mittel verwendet.
Stimmungsvoll und artenreich wird sich der Rosengarten künftig präsentieren - zvg

Im Rosengarten auf dem Heiligberg blühen derzeit rund 2900 Rosen in 300 verschiedenen Sorten. Gezüchtete Rosen sind besonders empfindliche Pflanzen.

Es gibt viele Krankheiten, die sie bedrohen, vom Mehltau oder Sternrusstau über die Blattlaus bis zur Spinnmilbe. Die Erreger und Schädlinge werden in der Regel mit synthetischen Pflanzenschutzmitteln bekämpft.

Bei Stadtgrün Winterthur kommen synthetische Pflanzenschutzmittel aber praktisch nicht mehr zum Einsatz. Eine Verwendung muss in allen Fällen intern bewilligt werden. Im Rosengarten auf dem Heiligberg wird seit mehreren Monaten gar nichts Synthetisches mehr gespritzt. Im rund 60 Jahre alten Garten haben die Gärtner bisher zum Teil noch herkömmliche Pflanzenschutzmittel eingesetzt.

Zur Pflege werden nur noch biologische Mittel verwendet

Damit ist seit Anfang Jahr 2022 aber ganz Schluss. Zur Pflege werden nun nur noch biologische Mittel wie zum Beispiel Kupfer, schwefelsaure Tonerde, Fenchelöl oder Rapsöl verwendet. Daneben werden natürliche Düngemittel zur Pflanzenstärkung und Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt.

Die Mittel müssen abgestimmt auf die Jahreszeit oder die Niederschläge immer wieder aufgetragen werden. Darum ist nun öfter Personal in der Anlage am Spritzen. Zudem kann es trotz der Massnahmen bei einzelnen Pflanzen zu einem Befall oder Flecken kommen, da die Rosen unterschiedlich gut auf die biologischen Mittel ansprechen.