Die Jahresrechnung 2020 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 870‘000 Franken ab. Budgetiert wurde ein Mehraufwand von 381‘000 Franken.
Rechnung
Die Rechnung der Gemeinde Schüpfen fällt nicht schlecht aus. (Symbolbild) - Pixabay

Dieses, um rund 1,2 Mio. Franken deutlich bessere Ergebnis als budgetiert, ist in erster Linie auf höhere Steuereinnahmen in fast allen Bereichen zurückzuführen.

Hierbei sind vor allem die Handänderungssteuer mit 356‘000 Franken, die Quellen-steuer natürliche Personen mit 250‘000 Franken sowie die Sondersteuern auf Kapitalauszahlungen mit 368‘000 Franken wesentlich höher als budgetiert ausgefallen. Derweil sich die Gemeindesteuern im Rahmen des Budgets bewegen.

Die Gemeinde Wauwil erreicht im Rechnungsjahr 2020 einen sehr hohen Selbstfinanzierungsgrad von 366 %. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist so wesentlich auf 2024 Franken gesunken.

Das Wachstum der Gemeinde und damit einhergehend die positiven Steuereinnahmen zeigen Auswirkung auf die finanzielle Situation der Gemeinde. Dies ermöglicht den Handlungsspielraum für Investitionen oder gar Steuererleichterungen auszuweiten. Bezüglich Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern sind diesem Wachstum allerdings Grenzen gesetzt.

Deshalb ist es nach wie vor wichtig, zukunftsorientiert zu budgetieren und zu handeln. Auch sind bei Situationen wie der aktuellen Pandemie, die finanziellen Folgen sehr schwer abschätzbar. In der neu zu erarbeitenden Strategie sollen diese Aspekte berücksichtigt werden.

Mehr zum Thema:

Franken