Schötz: Tiere aussetzen ist illegal
Wie die Gemeinde Schötz informiert, ist das Aussetzen von Tieren illegal, eine Tierquälerei und eine Gefährdung der Biodiversität.

Es kommt immer wieder vor, dass sich Leute mit geringem Vorwissen Tiere anschaffen. Wenn die Ferienzeit kommt oder die Pflege zu viel wird, kommt die Überforderung: Eine Tötung kommt nicht infrage, Verschenken klappt selten – oft setzt man die Tiere einfach in die Natur. Fische werden in Weiher und Seen gekippt, Schildkröten und Farbratten ausgesetzt, Katzen und sogar Hunde sich selbst überlassen.
Niemand überlegt sich, was dies für die Tiere bedeutet. Sie erleiden Todesangst, verhungern, erfrieren oder werden gefressen. Einige können jedoch bei uns überleben, vermehren sich und werden invasiv.
So sieht man Weiher voller Sonnenbarsche oder Goldfische. Sie fressen Amphibien und ihre Jungtiere und löschen ganze Bestände aus. Tragisch, wenn man weiss, wie stark bedroht Amphibien in der Schweiz sind. Die Exoten zu entfernen ist sehr aufwendig – oder unmöglich.
Wer Tiere aussetzt, begeht Tierquälerei
Wer Tiere aussetzt, begeht Tierquälerei, riskiert eine Anzeige und kann mit Geldbussen oder Gefängnis bestraft werden. Wer beobachtet, wie jemand Tiere aussetzt, sollte die Polizei benachrichtigen.
Was also tun mit Tieren, die man loswerden will? Es gibt Tierheime und Auffangstationen, selbst für Fische. Am besten überlegt man sich den Kauf von Tieren sehr genau - das verhindert viel Leid.










