Wil

    Unvernünftige Forderung schadet auch der Region Toggenburg

    Stadt Wil
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    Wil,

    Die St.Galler Regierung hat ein mit sachlichen Argumenten breit abgestütztes Konzept für die künftige Spitalstrategie des Kantons präsentiert.

    spitälern
    Ein Gang in einem Spital. (Symbolbild) - Gemeinde Kerzers

    Das Einzugsgebiet der Region Wil umfasst über 116'000 Menschen. Es liegt auf der Hand, dass das Spital Wattwil niemals ein derart grosses Potential an Patientinnen und Patienten haben wird.

    Entscheidend für den Erfolg der künftigen Spitalstrategie wird die Führung der Patientenströme sein. Patientinnen und Patienten aus dem Grossraum Wil werden sich kaum in Wattwil behandeln lassen. Sie würden ins Kantonsspital oder in Spitäler in anderen Kantonen abwandern, was nicht im Interesse der Regionen wie auch des Kantons sein kann.

    Gleichzeitig ist die Verfügbarkeit von gutem Fachpersonal in Medizin und Pflege entscheidend, um die medizinische Qualität an den Spitalstandorten aufrecht zu erhalten. Wil mit seiner Zentrumsfunktion ist verkehrlich bestens erschlossen und gewährleistet eine gute Erreichbarkeit.

    Mit dem Erhalt des Spitals Wattwil anstelle des Spitals Wil werden die aktuellen Herausforderungen weniger gut bewältigt werden können. Die Regio Wil und die Stadt Wil setzen sich dafür ein, dass auch am Standort Wattwil – wie von der Regierung vorgeschlagen – ein Angebot bestehen bleibt.

    Ein Ausspielen der Spitalstandorte ist nicht zielführend. Die Regio und die Stadt Wil rufen zu einer sachlichen Diskussion auf.

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