Zuzwil (SG)

    Strom in Zuzwil wird günstiger

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    Wil,

    In Zuzwil sinken die Stromkosten 2027 im Durchschnitt um rund zwei Prozent. Gleichzeitig wird die Leistung bei den Haushaltstarifen stärker gewichtet.

    Forscher finden wichtiges Gen.
    Eine Glühbirne (Symbolbild). - pixabay

    Wie die Gemeinde Zuzwil SG berichtet, passt Anfang Januar 2027 das Elektrizitätswerk (EW) die Stromtarife an. Für die Kunden sinken die Stromkosten im Durchschnitt um rund zwei Prozent. Die Anpassung ergibt sich aus verschiedenen Veränderungen bei den Energie- und Netzkosten sowie bei den gesetzlichen Abgaben.

    Netznutzung wird etwas teurer

    Die Kosten für die Nutzung des Stromnetzes steigen. Gründe dafür sind unter anderem höhere Kosten der übergeordneten Netze sowie notwendige Investitionen in die Netzinfrastruktur. Damit stellt das EW sicher, dass das Stromnetz auch künftig zuverlässig funktioniert und für die Anforderungen der Energiewende gerüstet ist.

    Leistung wird wichtiger

    Bei den Haushaltstarifen wird die gleichzeitig bezogene Leistung stärker berücksichtigt. Entscheidend ist dabei die höchste Leistungsspitze während 15 aufeinanderfolgenden Minuten innerhalb eines Monats. Wer mehrere leistungsstarke Geräte gleichzeitig betreibt, kann dadurch höhere Netzkosten verursachen.

    Es kann sich deshalb lohnen, grössere Verbraucher wie Backofen, Waschmaschine, Tumbler, Kochherd, Boiler oder Elektroauto nicht gleichzeitig, sondern zeitlich versetzt zu betreiben beziehungsweise aufzuladen. Auch eine reduzierte Ladeleistung beim Elektroauto kann helfen, Leistungsspitzen zu minimieren.

    Tarifzeiten bleiben unverändert

    Die Tarifzeiten für Hoch- und Niedertarif bleiben unverändert. Der Niedertarif gilt weiterhin täglich von 10 bis 17 Uhr. Ausserhalb dieser Zeit gilt der Hochtarif. Auch an Wochenenden und Feiertagen bleiben diese Tarifzeiten bestehen.

    Den Kunden wird empfohlen, die Einstellungen von Wärmepumpe, Ladestationen für Elektroauto, Waschmaschine, Geschirrspüler, Boiler, Heubelüfter und anderen programmierbaren Geräten zu überprüfen.

    Die Geräte können weiterhin entsprechend den bisherigen Tarifzeiten betrieben beziehungsweise programmiert werden. Eine Anpassung der Schaltzeiten aufgrund der Tarifänderung 2027 ist nicht erforderlich, sofern die Geräte bereits auf den Niedertarif von 10 bis 17 Uhr eingestellt sind.

    Vergütung für Solarstrom bleibt unverändert

    Die Vergütung für ins Netz eingespeisten Solarstrom erfolgt auch im Jahr 2027 weiterhin auf Basis des vierteljährlich gemittelten Referenz-Marktpreises des Bundes. Die Vergütung für die dazugehörigen Herkunftsnachweise (HKN) ist neu zwischen Sommer- und Winterperiode unterschiedlich. Damit wird berücksichtigt, dass Solarstrom je nach Jahreszeit unterschiedlich verfügbar und wertvoll ist.

    Die Preise für das Messwesen sowie der Netzzuschlag und die Gemeindeabgabe bleiben unverändert. Bei den gesetzlichen Abgaben gibt es insgesamt eine leichte Entlastung.

    Rechnungen per Post: Umstieg auf digitale Zustellung

    Ab dem Jahr 2027 wird für den Versand einer Papierrechnung per Post eine Gebühr von zwei Franken pro Rechnung erhoben. Die Kunden werden ermuntert, auf E-Bill oder die elektronische Rechnung per E-Mail umzusteigen.

    Damit kann auf die Rechnungsgebühr verzichtet werden und gleichzeitig ein Beitrag zum Schutz der Umwelt geleistet werden. Durch den Verzicht auf Papier, Druck und Postversand werden Ressourcen eingespart.

    Kostenloses Kundenportal

    Mit dem kostenlosen Kundenportal des EW haben alle Kunden die Möglichkeit, ihren Stromverbrauch einfach und übersichtlich zu verfolgen. Im Kundenportal können die persönlichen Lastgänge rückwirkend eingesehen werden. So lässt sich erkennen, wann und wie viel Strom verbraucht wurde.

    Dies hilft dabei, den eigenen Stromverbrauch besser zu verstehen und gezielt zu optimieren. Gerade im Hinblick auf die stärkere Gewichtung der Leistungskomponente kann das Kundenportal hilfreich sein: Wer seine Verbrauchsspitzen kennt, kann gezielt prüfen, welche Geräte dafür verantwortlich sind und deren Betrieb gegebenenfalls zeitlich verschieben. Das Kundenportal ist kostenlos und für alle Kunden zugänglich.

    Fazit

    Trotz höherer Netzkosten können die Strompreise für das Jahr 2027 dank tieferer Energiepreise insgesamt um durchschnittlich rund zwei Prozent gesenkt werden. Je nach individuellem Verbrauchsverhalten können die tatsächlichen Gesamtkosten beziehungsweise Durchschnittspreise jedoch tiefer oder höher ausfallen.

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    Kommentare

    User #3437 (nicht angemeldet)

    Zuzwil das cervelat Dorf.

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