Wie der Verein FC Wil 1900 mitteilt, reicht es gegen den FC Thun nur zu einem 1:1-Unentschieden. Jo Lukembila erzielte die Führung für den FC Wil.
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Die Spieler des FC Wil. - Wil - FC Wil
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Auch zwei Stunden nach Spielschluss äusserte Trainer Brunello Iacopetta in der Lika-Lounge eine gewisse Unzufriedenheit. Mit dem einen Punkt gegen den FC Thun konnte der Wil Coach schlecht leben.

Die Partie, die für einmal nicht von offensiven Aktionen geprägt war, sondern von hart geführten Zweikämpfen im Mittelfeld, hätte man auch gewinnen können. Gleichzeitig weiss der Frauenfelder auch, dass man sich einer ziemlich starken Mannschaft gegenübersah, und die Punkteteilung gerecht war.

Zwei Wechsel musste das Trainerteam gegenüber der Partie im Waadtland vornehmen. Cueni ersetzte den gesperrten Ndau und Wallner den Rot-Sünder Heule. Beide Akteure erledigten ihre Aufgabe bravourös und es zeigt sich, dass in dieser Saison gewichtige Ausfälle durchaus kompensiert werden können.

Die 1180 Zuschauer sahen insgesamt nur wenige Höhepunkte. Unbestritten dazu gehörte das 1:0 durch Jo Lukembila in der 37. Minute, ein herrlicher Weitschusstreffer aus 20 Metern. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause.

Das Spiel war zu keinem Zeitpunkt unfair

Die Berner Oberländer waren in Punkto Ballbesitz, Eckbällen und Flanken zwar dominierend, wirklich gefährlich wurde es in der ganzen Partie aber nur dreimal. Zweimal davon rettete Keller mirakulös, einmal war der Wiler Schlussmann machtlos. In der 66. Minute nämlich, als Ahmed das verdiente 1:1, ebenfalls aus der Distanz, erzielte. Ansonsten fand viel über den Kampf statt.

Unfair war die Partie zu keinem Zeitpunkt, Schiedsrichter Odiet hatte das Geschehen im Griff. Ärgerlich aus Wiler Sicht war die gelbe Karte gegen Genis Montolio, der am kommenden Wochenende gegen Aarau gesperrt sein wird. Ein erheblicher Ausfall, den die Mannschaft verkraften muss. Es wird interessant zu sehen sein, für wen sich Iacopetta als Abwehrpatron an der Seite von Beka entscheiden wird.

Der FC Wil 1900 krallt sich mit dem Unentschieden in der Spitzengruppe der Challenge League fest. Gut möglich, dass die Mannschaft auch gegen Aarau als Leader ins Spiel steigen wird. Dies hängt von den Resultaten dieses Wochenendes der beiden Waadtländer Clubs Lausanne und Yverdon ab.

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