Wie die Stadt Wetzikon mitteilt, startete sie am 23. November 2022 mit der ersten Forums-Veranstaltung die Mitwirkung für Masterplan Stadtraum Unterwetzikon.
Masterplan Stadtraum Unterwetzikon.
Engagierte Diskussion zu Szenarien für den Masterplan Stadtraum Unterwetzikon. - Stadt Wetzikon
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Der grösste Teil der Teilnehmenden setzte sich aus den Grundeigentümern, verschiedenen Interessengruppen, Quartiervereinen sowie Vertretern aus dem lokalen Gewerbe zusammen.

Gemeinsam mit der Stadt Wetzikon und den SBB engagiert sich das Forumsgremium über die nächsten zwei Jahre für ein breit abgestütztes Zielbild und einen zukunftsfähigen Masterplan zum Stadtraum Unterwetzikon.

Begleitet wird die Erarbeitung von einem interdisziplinären Planungsteam aus Architekten, Verkehrsplanern sowie Landschaftsarchitekten.

Am Forum teilgenommen haben zudem die vom Parlament eingesetzte Spezialkommission sowie die städtische Planungskommission.

Das Planungsteam stellte vier Szenarien vor

Das beauftragte Planungsteam stellte vier Szenarien vor.

Das Spektrum reicht vom Szenario «À la Wetzikon», bei welchem sich das Areal in kleinen Schritten weitgehend vom Bestand aus entwickelt bis zum Szenario «Maxikon», wo die Dichte und Bebauungsformen sich an die Entwicklungsmöglichkeiten der benachbarten Areale annähern.

Dabei wurden die Chancen, im Westen des Areals neue Aufenthalts- und Freiräume sowie ein lebendiges «Postquartier» mit Gewerbe und einem grosszügigen Bahnhofplatz zu schaffen, positiv beurteilt.

Der erste Forums-Workshop zeichnete sich durch engagierte Diskussionen aus

Die Teilnehmenden des Forums befürworteten eine attraktive Gestaltung des Bahnhofplatzes mit zusätzlicher Dichte und allenfalls auch höheren Gebäuden, die einen Mehrwert für den Freiraum bedeuten.

Der erste Forums-Workshop zeichnete sich durch engagierte Diskussionen und eine offene Gesprächskultur aus.

Thematisiert wurden unter anderem der «Gleisuferweg» als neue Veloverbindung entlang der Geleise, ein vereinfachter Zugang zum Bahnhof von der Bahnhofstrasse her sowie eine bessere Querungssituation für die stark befahrene Rapperswilerstrasse.

Platzbedarf als grosse Herausforderung

Mit dem grossen Verkehrsaufkommen und dem Bund als Eigentümer der als Nationalstrasse eingestuften Rapperswilerstrasse stellt letzteres allerdings eine grosse Herausforderung dar.

Ebenso als Herausforderungen identifiziert wurden der Platzbedarf für einen vergrösserten Bushof, die Parkierungsmöglichkeiten sowie die Erschliessung für alle Verkehrsteilnehmenden.

Die letzten beiden Punkte werden auf Wunsch der Forumsteilnehmenden bereits im nächsten Schritt bestmöglich geprüft und mit dem Entwurf des Zielbilds abgestimmt.

Interessen der Grundeigentümer müssen berücksichtigt und koordiniert werden

In der frühen Projektphase des Masterplans ist vieles noch unsicher, ein umsichtiges Vorgehen damit umso wichtiger.

Die Interessen der vielen Grundeigentümer sind zu berücksichtigen und zu koordinieren.

Wie auch immer das angestrebte Zielbild schlussendlich aussieht: «Wir müssen die betroffenen Personen gut einbinden und wir möchten mit ihnen im regen Austausch stehen.

Damit wollen wir Akzeptanz schaffen», sagt Stefan Lenz, Stadtrat Hochbau + Planung. Der nächste Schritt mit dem Forum steht im April 2023 an.

Die Arbeitsphase gewinnt noch zusätzlich an Bedeutung

Aus den vier besprochenen Szenarien wird ein Zielbild, allenfalls noch mit Varianten, erarbeitet.

In der Zwischenzeit wird sich auch die vom Parlament eingesetzte Spezialkommission weiter mit den Herausforderungen des Stadtgebiets auseinandersetzen.

Die bereits eingeplante und auf das Forum folgende Arbeitsphase im Sommer 2023 gewinnt damit noch zusätzlich an Bedeutung: Dann sollen nicht nur die Mach- und Finanzierbarkeit geprüft, sondern auch für eine breite Unterstützung geworben werden.

Transparenter Prozess für das Verständnis und die Akzeptanz der Lösungen

Für die Stadt Wetzikon und die SBB sind die transparente Vermittlung der Konzeption, wie auch die ersten richtungsweisenden Entscheidungen im Verlauf des nächstens Jahres, von zentraler Bedeutung.

Deshalb wird als erster Schritt Mitte Dezember 2022 eine eigene Projektwebsite mit allen Informationen aufgeschaltet.

Für die wärmeren Tage im 2023 sind weitere Massnahmen und Möglichkeiten angedacht, um der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in die Planung zu geben.

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