Wetzikon setzt auf mehr Grün statt Versiegelung
Wetzikon will versiegelte Flächen reduzieren und startet Projekte für naturnahe Gärten, Entsiegelung und klimaangepasste Umgebungen.

Wie die Stadt Wetzikon berichtet, sind rund 49 Prozent des Siedlungsgebiets heute versiegelt. Das belastet den natürlichen Wasserhaushalt, verringert Lebensräume für Pflanzen und Tiere und verstärkt die sommerliche Hitze im Siedlungsraum.
Begrünte Flächen wirken dagegen kühlend: Sie können ihre Umgebung um mehrere Grad abkühlen, Bäume sogar deutlich stärker.
Mit dem Grünraumkonzept und dem Massnahmenplan Umwelt + Energie verfolgt die Stadt Wetzikon das Ziel, den Anteil der versiegelten Flächen zu senken und Bäume und naturnahe Grünflächen zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Grundeigentümerschaften stärker unterstützt werden.
Die Stadt lanciert zwei Projekte, die vor Ort konkrete Möglichkeiten für Entsiegelung, Begrünung und eine klimaangepasste Gestaltung von Gebäudeumschwüngen aufzeigen.
Wetzikon fördert naturnahe Gärten und Entsiegelung
Ab 2027 bietet die Abteilung Umwelt für private Gartenbesitzende kostenlose Beratungen an, um sie bei der Planung, Umsetzung und Pflege von naturnahen, klimaangepassten Gärten zu unterstützen. Zudem beteiligt sich Wetzikon in den Jahren 2027 und 2028 als Partnerstadt am Projekt Asphaltknackerinnen (vorbehältlich der Budgetgenehmigungen).
Das Projekt will private Grundeigentümerschaften dabei unterstützen, Parkplätze, Innenhöfe oder Vorplätze zu entsiegeln und naturnah zu begrünen, indem die Beratung sowie die Entsorgungskosten für den Asphalt übernommen werden. Finanziert wird dieses Projekt durch die Mobiliar-Genossenschaft und die Stadt Wetzikon.
Weitere Informationen zu den Angeboten Gartenberatungen und Asphaltknackerinnen und Details für interessierte Grundeigentümerschaften werden ab Ende 2026 folgen.






