In Wetzikon werden aufgrund der eingereichten Petition im Oktober 2021 Massnahmen geplant, um die Verkehrssicherheit an der Schönenwerdstrasse zu verbessern.
Bus Richtung Wetzikon Bahnhof Zentrum Wetzikon (ZH).
Bus Richtung Wetzikon Bahnhof Zentrum Wetzikon (ZH). - Nau.ch / Simone Imhof

Im Oktober 2021 wurde die Petition «Schönenwerdstrasse Wetzikon, Zubringerdienst gestattet» von den Petitionären der Stadt übergeben. Die Unterzeichnenden wünschten, dass die Schönenwerdstrasse künftig nur noch für Anwohnende und Zubringende befahrbar ist. Dies aufgrund des bereits hohen und rasant zunehmenden Verkehrs.

Die Verkehrsbelastung an der Schönenwerdstrasse nimmt seit einiger Zeit zu. Die jährlich durchgeführten Verkehrserhebungen zeigen jedoch auch, dass die Anzahl Fahrzeuge stark von äusseren Einflüssen wie den Veränderungen aufgrund von Covid-19 und der Baustelle an der Zürcherstrasse abhängig ist.

Nach einem kurzzeitigen Zwischenhoch im Jahr 2020 ist die Verkehrsbelastung im Herbst 2021 wieder deutlich gesunken. Mit einer durchschnittlichen werktäglichen Verkehrsbelastung von 2020 Fahrzeugen gilt die nutzungsorientierte Quartiersammelstrasse im Gesamtblick als gering belastet.

Fahrverbote auf öffentlichen Strassen stellen einschneidende Verkehrsanordnungen dar. Grundsätzlich sind Fahrverbote nur dort bewilligungsfähig, wo sie notwendig und sinnvoll sind und wo die Einhaltung mit einfachen Mitteln kontrolliert werden kann.

Fahrverbot mit Zusatz wird abgelehnt

Der Stadtrat nimmt die Besorgnisse der Anwohnenden an der Schönenwerdstrasse durchaus ernst. Er hat die Verkehrssituation 2021 detailliert analysiert und die daraus hervorgegangenen Lösungsansätze wurden in den zuständigen Ressorts und Abteilungen beraten. Die Abteilung Tiefbau ist daran, geeignete Massnahmen auszuarbeiten.

Aus Sicht des Stadtrats bestehen an der Schönenwerdstrasse keine Missstände, welche die Einführung eines Fahrverbots mit dem Zusatz «Zubringerdienst gestattet» rechtfertigen. Daher unterstützt der Stadtrat eine einschneidende Massnahme wie die Signalisation eines Fahrverbots nicht.

Verkehrssicherheitssteigernde Massnahmen stehen jedoch kurz vor dem Abschluss. Der Stadtrat wird die weiteren Schritte zu gegebener Zeit kommunizieren.

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