Flanieren statt Durchfahren: Altstadt vor Umgestaltung
Mit Höchsttempo 20 und gezielter Begrünung soll die Untere Altstadt aufgewertet werden. Bereits im November fällt die Entscheidung für die finale Variante.

Wie die Stadt Bischofszell informiert, wurde im kommunalen Richtplan Verkehr für die Altstadt die Prüfung einer Begegnungszone festgelegt. In Begegnungszonen steht der sogenannte Langsamverkehr im Fokus.
Fussgänger, Radfahrer und andere Verkehrsteilnehmende dürfen die gesamte Verkehrsfläche gemeinsam nutzen. Verkehrsberuhigende Massnahmen sollen dazu führen, dass besonders rücksichtsvoll gefahren wird. In Begegnungszonen haben Fussgängerinnen und Fussgänger stets Vortritt. Es gilt die Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer.
Die Begegnungszone soll die Marktgasse, die Tuchgasse sowie die Schottengasse inklusive Hirschenplatz und Verlore Loch umfassen. Durch eine gezielte und standortgerechte Begrünung soll die Gasse gestalterisch und ökologisch aufgewertet werden.
Austausch mit Anwohnenden und Gewerbe geht weiter
Die Vernehmlassung im Herbst 2025 fiel mehrheitlich positiv aus. Der Stadtrat hat im Juni 2026 das Projekt gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den umliegenden Geschäften an einem Workshop konkretisiert.
Ein zweiter Workshop wird im November folgen. Dabei sollen sich die Teilnehmenden auf eine Variante festlegen, welche schliesslich umgesetzt werden soll.










