Andwil prüft Tempo 30 mit Verkehrsversuch
Nach kontroversen Rückmeldungen testet Andwil Tempo 30 an der Lindenstrasse in drei Phasen. Messungen sollen Grundlage für den Variantenentscheid liefern.

Wie die Gemeinde Andwil mitteilt, diskutierten die Andwiler 2006 an der Bürgerversammlung über einen Kredit für die Umsetzung von Tempo 30 an der Lindenstrasse. Dieser wurde abgelehnt. In der Zwischenzeit folgten verschiedene Abklärungen.
Verkehrsversuch soll Klarheit schaffen
Im Rahmen der anstehenden Sanierung Lindenstrasse, sollen weiterhin auch Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, umgesetzt werden. Zudem wird von Anwohnenden wird seit längerem die Umsetzung einer Tempo-30-Zone gewünscht.
Vorabklärungen bei der Kantonspolizei haben gezeigt, dass eine solche Herabsetzung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit grundsätzlich möglich und auch sinnvoll wäre. An der Informationsveranstaltung vom 3. November 2025 wurden drei grundsätzliche Varianten vorgestellt: A eine 1:1-Sanierung (ohne bauliche Massnahmen, ohne T30), B Verkehrsberuhigende Gestaltung (ohne T30) und C Tempo-30-Zone mit baulichen Elementen.
Aufgrund dessen, dass an und nach der Informationsveranstaltung gleichermassen sowohl zustimmende wie auch ablehnende Rückmeldungen, welche insbesondere negative Auswirkungen auf der Augarten- und Dorfstrasse befürchten, eingegangen sind, soll die Wirksamkeit an der Lindenstrasse sowie die Auswirkungen auf die Augarten- und Dorfstrasse anhand eines Verkehrsversuches ermittelt werden. Dieser Versuch umfasst drei Phasen, und zwar den Ist-Zustand, die bauliche Massnahmen sowie die bauliche Massnahmen mit T30.
In den drei Phasen werden jeweils die Verkehrsmengen und Geschwindigkeiten gemessen und ausgewertet. Die Wirksamkeit in Bezug auf die Verkehrssicherheit sowie die Auswirkungen aus der Verkehrsbelastung lassen sich so für die verschiedenen Lösungsvarianten faktenbasiert beurteilten. Ausgehend von diesen Erkenntnissen soll in der Folge ein Variantenentscheid gefällt werden.






