Wie die Gemeinde Wildberg schreibt, stellt sie ukrainischen Flüchtlingen eine Wohnung zur Verfügung und bittet Bürger, sie bei der Ausstattung zu unterstützen.
ukrainische flagge
Eine Flagge der Ukraine. (Symbolbild) - Pixabay

Seit Kriegsausbruch in der Ukraine haben über drei Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Die meisten suchen Schutz in den Nachbarländern. Zunehmend flüchten Ukrainer auch in die Schweiz. Das Staatsekretariat für Migration (SEM) geht davon aus, dass bis im Juni zwischen 35‘000 und 50‘000 Ukrainer in die Schweiz kommen könnten. Für den Kanton Zürich ist gemäss Schätzungen SEM mit 50 bis 100 Kriegsflüchtlingen pro Tag zu rechnen, die direkt in den Gemeinden platziert werden.

Auch in Wildberg werden schon in den nächsten Tagen fünf bis sechs Flüchtlinge ankommen, die Schutz, ein Dach über dem Kopf und die Solidarität und Wärme der Mitmenschen bedürfen. Die Gemeinde Wildberg stellt dafür die Fünf-Zimmer-Wohnung im Gemeindehaus zur Verfügung.

Damit die Wohnung möglichst rasch bedarfsgerecht und wohnlich eingerichtet werden kann, ist die Gemeinde auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. Ob junge oder alte Flüchtlinge, Frauen oder Männer aus der Ukraine kommen, weiss die Gemeinde noch nicht. Sie möchte aber auf alles vorbereitet sein.

Einwohner möchten sich mit Bildern an die Gemeinde wenden

Haben Einwohner gut erhaltene Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände, die sie gerne für diesen Zweck spenden möchten? Dann können sie so bald als möglich ein Foto des Gegenstandes mit Angaben (Länge, Breite, Anzahl et cetera) und persönlichen Angaben (Name, Adresse, Telefonnummer) an die Gemeinde per E-Mail schicken. Gerne nimmt die Gemeinde bei Bedarf dann Kontakt auf.

Möchten Bürger einen Geldbeitrag an die Wohnungseinrichtung spenden oder sonst etwas beisteuern? Dann wird ebenfalls um eine Meldung bei der Gemeinde gebeten.

Leider haben ähnliche Aktionen in anderen Gemeinden gezeigt, dass solche Aufrufe auch als Entsorgungsgelegenheit benutzt wurden. Deshalb bittet die Gemeinde eingehend, nur Ware in gutem und sauberem Zustand anzubieten.

Die Gemeinde weiss nicht, wie viele von den Bürgern etwas spenden und ob alles gebraucht werden kann und bittet um Verständnis dafür, wenn sich die Gemeinde allenfalls nicht umgehend meldet oder die Möbel, Einrichtungsgegenstand, et cetera nicht entgegennimmt.

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