Der Zürcher Gewinnanteil der Swisslos ist für die Förderung des gemeinnützigen Jugend- und Breitensports bestimmt.
Asbestsanierung Hallenbad
Wird asbesthaltiger Kleber oder Verputz entfernt, kann Asbeststaub freigesetzt werden. Die Arbeiten erfolgen durch ein spezialisiertes Unternehmen in abgegrenzten Zonen unter Unterdruck. - Gemeinde Bauma

Am 7. März 2021 haben die Baumer Stimmberechtigten einen Kredit von brutto 10,98 Millionen Franken für die Sanierung des Hallenbades Bauma angenommen. Das kantonale Sportamt unterstützt mit einem Beitrag von 1,2 Millionen Franken aus dem kantonalen Sportfonds die Sanierung des Hallenbades. Die Arbeiten zur Sanierung haben begonnen.

Die Mittel aus dem Sportfonds stammen aus dem Zürcher Gewinnanteil der Interkantonalen Landeslotterie (Swisslos) und sind für die Förderung des gemeinnützigen Jugend- und Breitensports bestimmt. Das Hallenbad Bauma ist als regionales Hallenbad im Katalog des Sportanlagenkonzepts des Kantons Zürich (KASAK) gelistet. Aufgrund der regionalen Bedeutung des Hallenbades gelangt ein erhöhter Beitragssatz zu Anwendung.

Termingerecht wurden die Sanierungsarbeiten in Angriff genommen. Bereits konnten für rund die Hälfte des Baukredites die Aufträge vergeben werden. Das Arbeitsprogramm sieht zuerst die Demontage der technischen Einrichtungen, die Altlastensanierung und fachgerechte Entsorgung asbesthaltiger Materialien und den Rückbau von Holzdecken, Einbauten und Verkleidungen sowie von einem Teil der nicht tragenden Wände vor.

Teilweise treten auch kleinere Überraschungen zutage: So fanden sich, fast wie bei einer archäologischen Grabung, in den Garderoben drei Lagen Plättli übereinander. Heidi Weiss, Präsidentin der Baukommission, spricht von einer sehr intensiven Phase für die Baukommission: «Jetzt werden die grundlegenden Weichen gestellt. Die Zusammenarbeit in der Kommission und mit dem Büro des Generalplaners ist sehr gut. Das macht es einfacher, zeitgerecht die richtigen Entscheide zu fällen.»

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